Interview

Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend bei deutschen Speicheranwendern

11.03.2008 | Autor / Redakteur: Das Interview führte Rainer Graefen / Nico Litzel

Guido Klenner, Senior Business Manager Online Storage bei Hewlett-Packard

SearchStorage.de sprach mit Guido Klenner, Senior Business Manager Online Storage bei Hewlett-Packard, über das Enterprise Virtual Array, kurz EVA.

Wie wichtig ist das Enterprise Virtual Array, kurz EVA, für HP? Worin liegt die Bedeutung?

Klenner: HP verbucht mit dem Enterprise Virtual Array seit elf aufeinander folgenden Quartalen zweistellige Wachstumsraten. Wir verkaufen weit über 70 Prozent dieser Systeme über Reseller. Damit ist das EVA einer der stärksten Umsatzträger sowohl für den Partnerkanal als auch für HP. Es ist in der Handhabung das einfachste Array-System auf dem Markt und damit ideal für den Mittelstand, dem in der Regel für seine IT-Infrastruktur keine ausgesprochene Speicheradministrations-Spezialisten zur Verfügung stehen. Damit adressiert HP genau dieses Marktsegment. Aber auch im Enterprise-Umfeld wird das EVA aufgrund der geringen Betriebskosten gern eingesetzt.

Welche Funktionen wurden neu implementiert? Oder wurden lediglich Kapazität und Performance verbessert?

Klenner: HP hat seine Disk-Array-Produktpalette im Einstiegsegment erneuert beziehungsweise erweitert. So sind mit der neuen MSA2000 zum Beispiel Snapshots möglich, die es so vorher nicht gab – und das zu einem Preis ab 2.800 US-Dollar. Je nach Modell und Ausstattung geht der Preisbereich bis circa 15.000 US-Dollar und deckt somit die vom Marktanalysten IDC definierte Preisspanne bis 15.000 US-Dollar ab.

Am EVA4400-System wurden bewusst keine Einschränkungen in der Funktion und der Ausstattung vorgenommen, um einen niedrigen Einstiegspreispreis zu bekommen. Dennoch erhält man das EVA Starter Bundle bereits ab 21.000 US-Dollar, das somit im Priceband 4 von IDC liegt, das von 15.000 bis 49.999 US-Dollar reicht.

Es stehen die vollen Enterprise-Funktionalitäten wie unterschiedliche Snapshots, Array-basierte Spiegelung, FC over IP, iSCSI, etc. zur Verfügung, wie sie auch von den bisherigen EVA-Modellen bekannt sind. So gibt es auch keine „künstliche – Marketing-technische“ Einschränkung der Plattensteckplätze. Die einfache Handhabung zu einem günstigen Preis steht im Vordergrund. Das EVA4400 ist mit einer Art Installations-Wizzard ausgestattet, der es ermöglicht, innerhalb einer Viertelstunde die erste LUN an einem Server zu präsentieren. Der neue Controller und die neuen Plattengehäuse sind bereits für zukünftige Technologien vorbereitet, wie etwa ein EVA4400 mit zwanzig 8-Gigabit-Host-Ports.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2011394)