17.03.2009 | Redakteur: Nico Litzel

Transtec erweitert mit dem „Provigo 630 FC/SAS Performance RAID“ das Angebot um ein hochverfügbares Midrange-Speichersystem. Das RAID-System unterstützt bis zu 112 SAS- oder SATA-Festplatten und ist dank MAID-Funktion (Massive Array of Idle Disks) besonders energieeffizient.
Kernkomponente des „Provigo 630 FC/SAS Performance RAID“ ist die jüngste ASIC667-Generation des Infortrend-G6-RAID-Controllers, der gegenüber seinem Vorgänger bis zu 50 Prozent mehr Leistung erbringt. Mit einer sequenziellen Schreibrate von maximal 2.800 Megabyte und einer Schreibgeschwindigkeit von bis zu 870 Megabyte pro Sekunde gehört das RAID-System nach Herstellerangaben zu den schnellsten seiner Klasse. An Connectivity stehen Anwendern vier 8-Gigabit-FC-Hostanschlüsse zur Verfügung.
Transtec hat die Speicherkapazität gegenüber dem Vorgängermodell auf 112 Terabyte (SATA) beziehungsweise 50 Terabyte (SAS) verdoppelt. Neu ist der Einsatz von Nearline-SAS-Festplatten mit einem Terabyte Kapazität. Dank einer Dual-Port-Architektur und einer vollen Unterstützung des SCSI-Befehls- und Fehlerbehebungsprotokolls bietet das System laut Transtec deutliche Performance- und Stabilitätsvorteile für den Datenbankbetrieb oder bei der Verarbeitung mehrerer Datenströme. Für eine höhere Datensicherheit sorgt zudem die integrierte „CacheSafe“-Technik. Im Falle eines Stromausfalls wird der Cache über eine Batterie gepuffert und die Daten auf ein Flash-Modul dauerhaft gesichert.
Audio- und Videoanwendungen profitieren neben einem unabhängigen Betrieb beider RAID-Controller für Streamingraten bis zwei Gigabyte pro Sekunde auch vom „A/V Optimization Mode“. Dieser lässt sich einfach per Mausklick aktivieren und optimiert die Antwortzeit des Speichersystems bei einer hohen Latenz einzelner Festplatten oder laufenden Rebuild-Prozessen. Das Provigo-System garantiert dadurch laut Hersteller eine konstant hohe Streamingrate und verhindert den Verlust einzelner Frames bei der Wiedergabe.
Transtec hebt besonders die Energieeffizienz des RAID-Systems hervor. So sollen die Netzteile über 80 Prozent Effizienz verfügen. Darüber hinaus hat der Hersteller eine MAID-Funktion integriert. Während inaktiver Phasen wird der Strombedarf auf bis zu 35 Prozent reduziert. Administratoren können pro RAID-Gruppe zwei Stromsparstufen einstellen. Im Idle Mode liegt die Zugriffszeit unter einer Sekunde. Bis zu 80 Prozent des Verbrauchs lassen sich im sogenannten Spin Down Mode einsparen, bei dem die Festplattenrotation bei Inaktivität gestoppt wird. Bei einem erneuten Zugriff müssen Anwender dann allerdings bis zu 45 Sekunden warten, ehe die Disks wieder zur Verfügung stehen.
Das Provigo 630 RAID ist ab April erhältlich. Der Einstiegspreis liegt bei 9.000 Euro exklusive Mehrwertsteuer.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2020169)