10.06.2008 | Redakteur: Martin Hensel
Der Anbieter von Enterprise-Datenschutzlösungen PGP hat sein MacOS-Produkt Whole Disk Encryption um eine Pre-Boot-Authentifizierung erweitert. Die Software sichert sämtliche Daten auf dem System, einschließlich externen Laufwerken, System-, Boot- und Auslagerungsdateien.
PGP hat seine Verschlüsselungslösung Whole Disk Encyrption 9.9 für MacOS X Tiger und Leopard um Pre-Boot-Authentifizierung erweitert. Die Chiffrierungsprodukte von PGP für Windows und MacOS sind die einzigen auf dem Markt verfügbaren Produkte, die durch die US-Regierung nach den strengen Vorgaben des FIPS 140-2 zertifiziert wurden.
Grund für die Erweiterung der Mac-Lösung ist vor allem der zunehmende Einsatz der Apple-Systeme im Unternehmensumfeld. „Macs werden immer häufiger in unternehmenskritischen Bereichen eingesetzt, etwa im Produktdesign oder der technischen Entwicklung“, betont PGP-President und CEO Phil Dunkelberger. Daher sei es besonders wichtig, auch bei diesen Rechnern den Schutz des geistigen Eigentums einer Firma zu forcieren.
PGP Whole Disk Encryption 9.9 schützt sämtliche Daten auf einem System. Dies gilt auch für externe Datenträger sowie System-, Boot- und Auslagerungsdateien. Im Zusammenspiel mit dem PGP Universal Server kann die Lösung eingesetzt werden, um bestehende Sicherheitsregeln, Benutzer, Schlüssel und Konfigurationen zentral zu verwalten und Software zu verteilen.
Whole Disk Encryption 9.9 wird weltweit ab Juli über die PGP-Vertriebspartner erhältlich sein. Preise nannte der Hersteller noch nicht.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2013279)