5 wichtige Tipps für Hybrid-Cloud-Umgebungen

Tipps zu Cloud-Implementierungen, Cloud-Migrationen und Einsatzszenarien für die hybride Cloud sind hier kurz zusammengefasst.

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Bereits im Jahr 2015 interessierten sich unsere Leser sehr für das Thema „Hybrid Cloud“. Vor allem Tipps zur Implementierung,...

zur Datenmigration und zu Einsatzszenarien standen im Fokus. Wichtig war den Lesern, zu erfahren, welche Daten sich für die hybride Cloud eignen und wie sich Datenverschiebungen automatisieren lassen. Wir haben hier noch einmal die fünf wichtigsten Tipps zur hybriden Cloud aus dem letzten Jahr zusammengefasst.

Welche Daten lassen sich wie in die Cloud transportieren

Bei einer hybriden Cloud verbleiben einige Daten am lokalen Standort, andere sind in der Cloud. Allerdings ist die wichtigste Entscheidung die, welche Daten an den Cloud-Provider gesendet werden und welche lokal verbleiben. Dies muss festgelegt werden, bevor das Cloud-Projekt umgesetzt wird. Georg Crump, Präsident und Gründer von Storage Switzlerland, meint, dass mehrere Faktoren hier wichtig für die Entscheidung sind. Dazu gehören die Zeit für den Transfer zur oder aus der Cloud sowie die Frage, wo der Cloud-Zugriff erfolgt.

Wird eine Datei beispielsweise häufiger benutzt, so ist die langsame Zugriffszeit einer Cloud hinderlich und die Datei sollte besser lokal vorgehalten werden. Solche Überlegungen helfen Administratoren, ein hybrides Cloud-Modell den Unternehmensanforderungen anzupassen. Es mag sein, dass sich hybride Cloud-Ansätze eher als Archive einsetzen lassen als für eine transaktionale Datenbank.

Automation und Monitoring in hybriden Clouds

Mike Matchett, Analyst der Taneja Group, betont, dass Unternehmen sich selbst als Cloud-Provider sehen müssen, um erfolgreich eine hybride Cloud-Implementierung umsetzen zu können. Es liegt an den Firmen, sicherzustellen, dass die Hybrid-Konfiguration Service-Level bedient und Daten an den effizientesten Standorten speichert. Viele Tools ermöglichen mittlerweile die Automation von Prozessen und detailliertes Monitoring, so dass Administratoren die Kontrolle über ihre Cloud behalten. Um zum Beispiel die Vorteile der hybriden Cloud hinsichtlich der Kosten und Skalierbarkeit voll auszunutzen, bedarf es eines Storage, das die Datentransfers in die Cloud automatisiert.

Das Management ist ebenso essentiell. Ein nützliches Verwaltungs-Tool, dass dem Administrator Überblick und Kontrolle über die Umgebung gibt, kann helfen, die gewünschte Performance und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Object Storage ist nicht der Standard für die Cloud

Object Storage erfreut sich gerade in der Cloud wachsender Beliebtheit, da es unstrukturierte Daten mit granularen Metadaten speichern kann. Das heißt allerdings nicht, dass es sich für jedes Cloud-Szenario eignet. Bei Clouds, die eine Anwendung als Service bieten, reicht ein traditionelles Block-Storage-System aus. Darüber hinaus sagt Crump, dass auch herkömmliche NAS-Lösungen nicht übersehen werden sollten. In vielen Fällen lässt sich ein NAS nahezu wie ein Objektspeicher skalieren. Zudem unterstützen derzeit viele Anwendungen Object Storage nicht nativ. Ein NAS stellt sich dadurch als nächstbeste Alternativlösung heraus. 

Des Weiteren sind auch gemischte Storage-Optionen denkbar, wie zum Beispiel ein NAS mit einem Objektspeicher-Layer. Am besten – so Crump – ist es, herauszufinden, welche Protokolle in der eigenen Umgebung nativ unterstützt werden.

Hybrid Clouds bringen Agilität und Elastizität

Es wird nach wie vor Debatten um die unterschiedlichen Cloud-Konzepte geben, aber hybride Clouds haben erwiesenermaßen spezifische Vorteile. Einer davon ist die Agilität, insbesondere beim Einsatz vorkonfigurierter Technologien, die zügige Datenverschiebungen zwischen lokalem und Cloud-Standort ermöglichen. Hybrid Clouds gewährleisten zudem, dass sich Ressourcen schnell in Betrieb nehmen oder bei Bedarf ändern/anpassen lassen. Elastizität ist ein weiterer Pluspunkt. Die günstigen Kosten von Cloud-Storage machen die hybride Cloud ideal für das Speichern von Archiven oder Datenbanken.

Hybride Clouds sind aber nicht nur in Sachen Kapazität elastisch. Matchett sieht zudem den Vorteil der ökonomischen Elastizität. Cloud-Services verschieben die IT-Ausgaben von großen Capex-Investitionen hin zu kleinen, verwaltbareren Opex-Kosten, die sich zudem bei Bedarf anpassen lassen.

Big Data eignet sich für Cloud-Storage

Da Big Data in vielen Unternehmen Einzug hält, wird die Cloud zu einer wichtigen Ressource, alle hier anfallenden Informationen zu speichern. Obwohl die Performance von Cloud-Storage eher nachteilig sein kann, so kann Big-Data-Analytik trotzdem ein Einsatzgebiet für die Cloud sein, da sich die CPUs nach Bedarf nach oben oder unten skalieren lassen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber lokalen Storage-Ressourcen.

Hybrid-Cloud-Konzepte können effizient für Big-Data-Archive sein, da die gecachten Daten automatisch vom lokalen Standort in die Cloud verschoben werden. George Crump erklärt, dass die Entscheidung zwischen einem Cloud- und einem Hybrid-Cloud-Ansatz relativ einfach zu treffen ist: Datenmengen unter einem Petabyte eignen sich für eine hundertprozentige Cloud, Datenbestände über einem Petabyte sind besser in einer hybriden Cloud aufgehoben.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2016 aktualisiert

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