All-Flash- oder Hybrid-Array für VDI-Umgebungen?

Für VDI-Umgebungen eignen sich All-Flash- oder auch hybride Arrays, aber man muss Vor- und Nachteile der Technologien vor der Entscheidung abwägen.

Will der IT-Manager sich zwischen einer All-Flash- oder einer Hybrid-System-Lösung für seine VDI-Umgebung entscheiden, so sollte er die Vor- und Nachteile beider Technologien vergleichen und gegeneinander abwägen.

Als erstes muss der IT-Verantwortliche die Kosten in Betracht ziehen, die eine entsprechende Lösung aufwerfen würde. All-Flash-Arrays haben einen Kostenvorteil, wenn es um IOPS pro Dollar geht. Hybride Systeme kombinieren Flash und Festplatten und sind kosteneffizienter in punkto Kapazität pro Dollar. 

Es wird ein wenig unübersichtlich, wenn man die Kosten pro nutzbarem Gigabyte vergleichen will. Da viele All-Flash-Arrays gute Kompressions- und Deduplizierungs-Technologien verwenden, werden sie hier etwas günstiger und wettbewerbsfähiger und stehen im Vergleich zu Hybrid-Systemen wieder etwas besser da.

Zur Einführung der All-Flash-Arrays existierten nur wenige Anwenderszenarien für diese Technologie. Da die Kosten fielen und die Technologie über die letzten Jahre reifte, entstanden so auch mehr Einsatzgebiete, so zum Beispiel VDI-Umgebungen. Der Hauptvorteil hierfür, All-Flash-Lösungen zu nutzen, besteht in der optimierten Datengeschwindigkeit, den geringeren Latenzen und verbesserten IOPS

Geschwindigkeit ist ein wertvoller Faktor für VDI, beispielsweise für einen Boot Storm. Darüber hinaus lassen sich Deduplizierung, Kompression und Thin Provisioning dieser Systeme nutzen. Virtuelle Desktops sind sehr homogen und komprimierbar – All-Flash-Systeme bringen wie gesagt dafür gute Reduktionsmechanismen mit. Einige All-Flash-Hersteller versprechen eine Datenreduzierung und somit Kapazitätsanspruch um bis zu 80 Prozent. Somit können diese Lösungen durchaus eine kosteneffiziente und wettbewerbsfähige Alternative zu hybriden Arrays bieten.

Theoretisch offerieren die hybriden Systeme die Geschwindigkeit von Flash mit den Kostenvorteilen von Festplattensystemen. Da hier nicht alle Daten im Flash-Speicher liegen, werden also „kalte“ oder weniger häufig genutzte Daten auf Festplattenspeicher verlagert. Müssen VDI-Nutzer aber ständig auch auf diese Informationen zugreifen, so kann dies schnell zu Frustration führen, da es länger dauern kann, die Daten wieder von den kostengünstigeren Medien abzurufen.

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Artikel wurde zuletzt im April 2015 aktualisiert

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