Cloud-Storage-Architektur als Option für virtuelle Server

Eine Cloud-Architektur kann Verbindung zu virtuellen Servern bereitstellen, was mehr Flexibilität und weniger Kosten als Inhouse-Server bedeutet.

Wer keine virtuellen Server im Unternehmen einsetzen will, der kann mittels Cloud-Architekturen trotzdem solche Server nutzen – mit weniger Kosten und mehr Flexibilität.

Sieht man Konvergenz als Basis für den Einsatz virtueller Server-Technologien mit vorkonfigurierten Infrastrukturen an, so ist die Public Cloud nur eine Erweiterung dieses Konzeptes. Mit einer Cloud-Storage-Architektur können Anwender den Typ und die Konfiguration von virtuellen Servern selbst bestimmen, um ein bestimmtes Geschäftsproblem zu lösen. Der Zugriff auf die virtuellen Server erfolgt dann einfach über die Netzwerkverbindung zum Cloud Provider.

Zwar gibt der Administrator die Option auf, die Infrastruktur physisch aufzubauen, anzupassen und generell „anzufassen“, dafür erhält er aber eine vordefinierte Architektur, für die allein der Service Provider verantwortlich ist.

Wie auch Hersteller von konvergenten Systemen, so geben Cloud Provider eine Liste für die Infrastruktur heraus, aus der man dann die Größe des RAM, Festplattenkapazitäten und andere Eigenschaften wählen kann. Allerdings haben die Anwender hier keinerlei Einfluss darauf, von welchem Hersteller diese Komponenten sind oder wo genau diese Lösung im externen Rechenzentrum residiert.

Konvergenz kann die Auswahl und Bereitstellung der Infrastruktur dramatisch vereinfachen, aber eine Cloud-Architektur geht noch einen Schritt weiter, da es dem Anwender folgendes erlaubt:

Gehen Sie nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip vor, um den richtigen Ansatz zu finden. Baut ein Unternehmen eine Storage-Architektur auf, so ist es schwierig, alle Probleme zu lösen, erst recht, wenn nicht alle Anforderungen klar umrissen sind. Mit einer herkömmlichen konvergenten Infrastruktur besitzt der Anwender die physischen Komponenten für wenigstens drei bis fünf Jahre. 

Vielleicht lässt sich diese Hardware für andere Zwecke neu einsetzen, aber das ist nicht immer der Fall und letztlich verschwendet man diese Hardware-Ressourcen und ebenso die Investitionssumme. Eine Cloud-basierte Storage-Architektur erlaubt die Installation einer bestimmten Konfiguration, die sich aber – falls sie nicht wirklich nutzbringend ist – entweder einfach abschalten oder neu aufsetzen lässt. Auch kann man nach dem Abschalten einen neuen Komponentenmix und eine andere Konfiguration wählen.

Skalieren Sie je nach Anforderungen nach oben oder unten. Viele Geschäftssituationen generieren Anforderungs- oder Lastspitzen in der IT. Ob das im Verkauf das Weihnachtsgeschäft ist, vermehrte Prozesse am Quartalsende oder nur der Unterschied zwischen dem Tagesgeschäft und anderen Zeiten, die Anforderungen wechseln ständig. 

Mit traditionellen Konvergenzprodukten benötigt das Unternehmen eine skalierbare Infrastruktur, die für die Lastspitzen von vornherein ausgelegt sein muss. Die Hardware muss also leistungsstark genug sein, um die vorhersehbare maximale Anzahl virtueller Server zu bedienen. Bei einer Cloud-Architektur kann der IT-Verantwortliche je nach Bedarf nach oben oder unten skalieren und bezahlt auch immer nur die Ressourcen, die er wirklich nutzt.

Die IT-Umgebung ist schneller einsatzbereit. Konvergenzsysteme verringern den Aufwand, einzelne Komponenten (eventuell von unterschiedlichen Herstellern) zu kaufen und dann zusammenzusetzen. Nichtsdestotrotz bestellt man die Hardware, muss sie aufstellen, konfigurieren und in Betrieb nehmen. Die meisten Cloud Provider haben Ressourcen sofort verfügbar und einsatzbereit, vor allem oft genutztes Storage. Die Abwicklungszeit kann hier Stunden oder gar nur Minuten betragen, anstatt wie sonst Wochen oder Tage.

Über den Autor:
Andrew Reichman arbeitet mit Herstellern, Anwendern und Analysten an Projekten wie Beratung, Strategie oder Content Creation zusammen. Zu den jeweiligen Themen bloggt er, hält Vorträge oder berichtet darüber. Er arbeitete unter anderem mit Amazon Web Services zusammen, wo er deren Bestrebungen im Bereich Infrastructure as a Service (IaaS) für große, weltweit agierende Firmen unterstützte und leitete.

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Artikel wurde zuletzt im Juni 2015 aktualisiert

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