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Der Wettkampf: Fibre Channel G 6 gegen Ethernet

Die sechste Fibre-Channel-Generation setzt sich etwas langsamer durch als erwartet. Ethernet wird zunehmend zur ernsthaften Alternative für Unternehmen.

Fibre Channel steht in einem ständigen Wettlauf mit Ethernet. Die Kunden fordern mehr Leistung. Mit der neuen Generation Fibre Channel G 6 oder 32-Gig soll Boden gewonnen werden.

Die wahrscheinlich wichtigste Entwicklung im Storage-Markt in letzter Zeit ist es, dass Flash sich zunehmend durchsetzt und Festplatten verdrängt.

Aber Flash bringt auch Herausforderungen mit sich. Es ist zwar schnell, aber verschiedene Flaschenhälse hindern Flash daran, sein volles Potential zu entfalten. Dazu gehört die Storage-Fabric.

Obwohl alle Fabrics schneller werden, verlassen sich heute die meisten Verbindungen auf 10 Gb Ethernet oder 16 Gb Fibre Channel. Letzterer soll Unternehmen helfen, von ihren Investitionen in Flash zu profitieren und Workloads zu beschleunigen.

Die sechste Fibre-Channel-Generation hat außerdem einen niedrigeren Energieverbrauch (Durchsatz pro Watt) und höhere Workload-Dichte.

Prognose

Fibre Channel G 6 ist nur langsam aus den Startlöchern herausgekommen. Es ist noch nicht klar, ob die neue Generation an den Erfolg ihrer Vorgänger anknüpfen kann.

Ethernet hat sich zu einer sehr leistungsfähigen Technologie entwickelt mit hoher Flexibilität, hoher Kundendurchdringung und fortlaufenden technologischen Fortschritten. Am Anfang schaffte Ethernet gerade einmal 2,94 Mbps, heute sind aber bereits Adapter für 100 Mbps verfügbar. Ethernet ist eindeutig auf der Überholspur und ein Ende ist nicht in Sicht.

Außerdem verschieben sich die Gewichte weg von traditionellen Storage-Strukturen hin zu hyperkonvergenten Infrastrukturen und dies zieht auch traditionelle Protokolle wie Fibre Channel in Mitleidenschaft. Man könnte glauben, der Aufstieg von Ethernet gebe auch Lösungen wie Fibre Channel over Ethernet (FCoE) einen Schub, aber bisher war das nicht der Fall.

Schließlich gibt es die Probleme Kosten und Komplexität: Fibre Channel ist traditionell teuer und komplex, weil es dedizierte Adapter und Switches benötigt.

Bei den Unternehmen, die in Fibre Channel investiert haben und über das nötige Personal verfügen, wird sich Fibre Channel G 6 allmählich durchsetzen. Aber immer mehr Firmen sehen sich nach flexiblen und günstigen Alternativen um. 

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2017 aktualisiert

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