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Die wichtigsten Funktionen hyper-konvergenter Architekturen

Faktoren wie Einfachheit, Robustheit und Skalierbarkeit sollten auf dem Wunschzettel sein, wenn man nach einer hyper-konvergenten Architektur sucht.

Eines der ersten Dinge, die ein Administrator bei der Suche nach einer hyper-konvergenten Architektur bedenken sollte, ist die Skalierbarkeit. Es sollte möglich sein, die hyper-converged Konfiguration einfach durch Hinzufügen einer oder mehrerer Nodes zu erweitern. Die zugrundeliegende Software sollte intelligent genug sein, dann automatisch die Workload der virtuellen Server über alle Nodes im Cluster zu verteilen, ohne dass der Administrator das Loadbalancing manuell übernehmen muss. Die zusätzliche Node hingegen sollte einen linearen Performance-Gewinn gewährleisten.

Darüber hinaus sollte sich eine hyper-konvergente Architektur einfach darstellen. Das klingt sehr vereinfacht, aber der IT-Verantwortliche möchte sich letztlich nicht stundenlang mit dem technischen Support auseinandersetzen müssen. Der Konfigurationsprozess sollte größtenteils automatisiert vonstatten gehen, ebenso wie das Hinzufügen und die Inbetriebnahme neuer Nodes. Die Management-Software sollte vorinstalliert sein.

Ein hyper-converged System sollte Storage-Robustheit beziehungsweise -Zuverlässigkeit auf unterschiedlichen Ebenen gewährleisten. Hyper-konvergente Systeme sind abhängig von Software, die verschiedene Komponenten miteinander verbindet. Es darf hier keinen zentralen Schwachpunkt, respektive keinen Single-Point-of-Failure geben. Es gibt verschiedene Wege, ein hyper-kovergentes System abzusichern. So läuft VMwares Software beispielsweise auf einer virtuellen Appliance. Bei Bedarf erfolgt hier ein Failover auf eine andere Node und die Software kann unterbrechungsfrei weiterarbeiten.

Die meisten Hersteller von hyper-konvergenten Produkten bieten oft verschiedene SKUs (Artikelpositionen/nummern) an, so dass man einen Sizing Guide zurate ziehen sollte, um zu erfahren, welche Modelle welche Funktionen bieten. So kann zum Beispiel ein Einstiegsmodell bis zu zehn virtuelle Server bedienen, während andere bis zu 100 Server adressieren können. Normalerweise kann der IT-Manager dem hyper-konvergenten System nur Hardware hinzufügen, wenn dies über eine komplette Node geschieht. Deswegen ist es wichtig, den eigenen Bedarf zu kennen und den künftigen korrekt abschätzen zu können, bevor in ein hyper-konvergentes System investiert wird.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2015 aktualisiert

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