Paul Fleet - Fotolia

Disaster Recovery in der Cloud: Das sind die Optionen

Die Cloud eröffnet neue Möglichkeiten für Disaster Recovery. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Optionen der Cloud und welche Faktoren Sie abwägen sollten.

Wer an Disaster Recovery in der Cloud denkt, muss die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden abwägen.

Es ist keine rein technische, sondern vielmehr eine Geschäftsentscheidung mit erheblichen Auswirkungen. Die Möglichkeiten lauten Public, Private oder hybride Cloud.

Private Cloud

In einer Private Cloud bleibt die gesamte Infrastruktur im Unternehmen. Dafür muss gezahlt werden, ob genutzt oder nicht. Auch wenn dies auf den ersten Blick teuer scheint, behalten Sie die komplette Kontrolle und können Ihre Ressourcen so verwenden, wie Sie es für richtig halten. Dies ermöglicht eine Flexibilität, die in der Public Cloud selten gegeben ist.

Zudem teilen Sie eine Private Cloud nicht mit anderen Kunden. Dies bewahrt Sie vor dem Noisy Neighbor Syndrom.

Auch wenn eine Naturkatastrophe selten vorkommt, werden im Falle eines Falles sehr viele Kunden gleichzeitig versuchen, sich durch einen Failover in die Cloud zu retten. Wenn Sie Ihre Ressourcen selbst kontrollieren, ist das ein erheblicher Vorteil.

Der Administrator und die Geschäftsführung kontrollieren die Vorgehensweise. Sie sind keine bloße Nummer und dem Service-Provider ausgeliefert.

Der Hauptnachteil der Private Cloud sind die hohen Kosten. Dies macht diese Methode nur für diejenigen erschwingbar, die es sich leisten können.

Public Cloud

Kleine Unternehmen können die Public Cloud für einen Failover verwenden. Das gibt ihnen eine Möglichkeit für Disaster Recovery, für die zuvor das Budget nicht ausreichte.

Bei einem echten Katastrophenfall werden aber viele andere Kunden der Cloud Provider gegeneinander um Aufmerksamkeit und Ressourcen kämpfen.

Hybride Cloud

Die hybride Methode ist die populärste, unabhängig von der Unternehmensgröße. Dafür gibt es viele Gründe, aber der Hauptfaktor sind die geringen Kosten. Sie müssen nicht für Kühlung, Hardware und Fläche zahlen. Geteilte Ressourcen sind günstiger.

Sie behalten Ihre wichtigsten Anwendungen selbst und übergeben die weniger wichtigen einem Backup Provider Ihrer Wahl.

Mit der hybriden Methode können Sie mit den entscheidenden Anwendungen und Infrastruktur einen Failover in die Public Cloud machen und die Anwendungen zweiten Grades in die Public Cloud.

Schließlich sollten Sie Risiken und Kosten des Cloud Disaster Recovery Service abwägen. Unternehmenskritische und weniger wichtige Ressourcen können auf verschiedene Cloud-Umgebungen aufgeteilt werden. Das erleichtert das Risiko-Management.  

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+, Xing und Facebook!

Artikel wurde zuletzt im Dezember 2017 aktualisiert

Pro+

Premium-Inhalte

Weitere Pro+ Premium-Inhalte und andere Mitglieder-Angebote, finden Sie hier.

Erfahren Sie mehr über Disaster Recovery

Diskussion starten

Schicken Sie mir eine Nachricht bei Kommentaren anderer Mitglieder.

Mit dem Absenden dieser Daten erklären Sie sich bereit, E-Mails von TechTarget und seinen Partnern zu erhalten. Wenn Ihr Wohnsitz außerhalb der Vereinigten Staaten ist, geben Sie uns hiermit Ihre Erlaubnis, Ihre persönlichen Daten zu übertragen und in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Datenschutz

Bitte erstellen Sie einen Usernamen, um einen Kommentar abzugeben.

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchSecurity.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close