Les Cunliffe - Fotolia

Drei Schlüsselkriterien für die Verfügbarkeit von Systemen und Daten

Da Systemverfügbarkeit immer wichtiger wird, müssen Admins stets ihre IT-Umgebung überwachen, damit geschäftskritische Daten nicht verloren gehen.

Service-Level-Agreements waren schon immer schwer einzuhalten. Oftmals sind die SLAs für IT-Abteilungen unrealistisch. Selbst wenn die SLAs nicht besonders ambitioniert ausgelegt sind, so gibt es doch drei Hürden, die den Weg zu den Verfügbarkeitszielen erschweren können.

1. Unvorhergesehene Ereignisse. Eine Naturkatastrophe wie zum Beispiel eine Flut oder ein Großbrand kann geschäftskritische Systeme zum Stillstand bringen. Die meisten IT-Abteilungen planen für solche Situationen und hoffen, die essentiellen Workloads auch während eines Desasters aufrecht erhalten zu können. Allerdings bedarf es nicht unbedingt eines so dramatischen Ereignisses, um die Betriebsverfügbarkeit zu beeinträchtigen.

So kann auch eine Security-Schwachstelle oder eine Malware-Attacke Systeme beeinträchtigen und damit die betrieblichen Prozesse unterbrechen. Ein solches Ereignis muss nicht zwangsläufig die geschäftskritischen Systeme gleich zum Ausfall bringen und die Verfügbarkeit unterbrechen. Allerdings müssen in diesen Fällen diese Systeme manuell ausgeschaltet beziehungsweise offline gesetzt werden, um weitere Schäden zu verhindern oder um forensische Analysen anzustoßen.

2. Systemwartung. Windows-basierte Failover-Cluster unterstützen Cluster-agnostische Updates. Diese Updates ermöglichen es, dass Nodes nacheinander aktualisiert und damit die Workloads weiterhin verarbeitet werden. Hier könnte man nun meinen, SLAs ohne Wartungsfenster vereinbaren zu können. Aber die Wartung beschränkt sich ja nicht nur auf Server oder Cluster-Nodes. Manchmal müssen Systeme abgeschaltet werden, um deren Storage zu erweitern oder um einen veralteten Switch auszutauschen.

3. Situationen, in denen scheinbar ein Problem auftritt, obwohl die betriebliche Verfügbarkeit weiter besteht. Dies tritt zum Beispiel ein, wenn der Internet-Service-Provider des Unternehmens die Verbindung verliert. Obwohl die Workloads weiter im Rechenzentrum verarbeitet werden, können Anwender (Mitarbeiter oder Kunden) auf diese nicht über das Internet zugreifen. Sie erhalten stattdessen eine Fehlermeldung und gehen dann davon aus, dass die Systemverfügbarkeit nicht gegeben ist.

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+ und Facebook!

Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

Pro+

Premium-Inhalte

Weitere Pro+ Premium-Inhalte und andere Mitglieder-Angebote, finden Sie hier.

Erfahren Sie mehr über Enterprise-Storage: Planung und Management

0 Kommentare

Älteste Beiträge 

Passwort vergessen?

Kein Problem! Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse unten ein. Wir werden Ihnen eine E-Mail mit Ihrem Passwort schicken.

Ihr Passwort wurde an die folgende E-Mail-Adresse gesendet::

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchSecurity.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close