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Ein Kommunikationsplan ist unabdingbar für effektive Disaster Recovery

Wenn Sie eine Katastrophe trifft, sollten Sie einen Kommunikationsplan für Disaster Recovery vorbereitet haben, um die Auswirkungen zu mildern.

Wenn ein Unglück wie Feuer oder Hochwasser ein Unternehmen trifft, sollte ein Notfallplan vorhanden sein. Und es drohen erhebliche Risiken, wenn in diesem Notfallplan keine genaue Skizzierung der erforderlichen Kommunikation mit den Daten der Ansprechpartner enthalten ist.

Disaster Recovery ist eine Disziplin, die nicht nur Hardware und Software benötigt, sondern genaue Planung. Leider gibt es in vielen Unternehmen in dieser Hinsicht erhebliche Mängel, vor allem bei der Kommunikation.

In der vor kurzem veröffentlichten Studie „Emergency Communications Report 2016“ von The Business Continuity Institute wurde festgestellt, dass es in 16 Prozent der befragten Unternehmen keine Planung für die Kommunikation im Notfall gibt (Das Business Continuity Institute hat eine Zweigstelle in der Schweiz, aber nicht in Deutschland). Und diese Unterlassungssünde birgt erhebliche Risiken.

Wenn eine unvorhergesehene Betriebsunterbrechung auftritt, sollte zunächst die Situation analysiert werden und der Vorfall an die Personen kommuniziert werden, die davon betroffen sind. Wenn nur wenige Beschäftigte in einem kleinen Unternehmen angestellt sind, mag dafür ein Alarmschrei genügen. Wenn es sich um ein größeres Unternehmen mit verschiedenen Standorten handelt, wird die Sache komplizierter. Wenn es dann keinen Kommunikationsplan gibt, kann Chaos ausbrechen.

Risiken für Menschen

Wenn man betroffene Angestellte nicht rechtzeitig über Notfälle informiert, kann es Personenschäden geben. Deswegen sollten Pläne zur Information vorhanden sein und Übungen abgehalten werden. Wenn Angestellte über Zwischenfälle nicht informiert werden, können sie ihren Arbeitgeber mit guten Erfolgsaussichten verklagen.

Operative Risiken

Wenn über Schäden oder Zerstörung von Betriebsvermögen oder Systemen nicht rechtzeitig berichtet wird, drohen Unternehmen erhebliche Ausfälle. Abläufe können unterbrochen werden und der finanzielle Schaden kann erheblich werden. Es kommt darauf, die Verantwortlichen der betroffenen Bereiche zu warnen und ihnen die Situation zu schildern.

Naturkatastrophen

Der Wetterdienst kann für manche Naturkatastrophen wie Schneestürme oder Hochwasser meist rechtzeitig Warnungen herausgeben. In anderen Fällen wie Schlammlawinen, Erdbeben oder Feuer gibt es kaum oder keine Vorwarnung. Die Notfallkommunikation muss auf interne und externe Informationsquellen wie Fernsehen oder Radio zugreifen, um die Situation zu erfassen und Betroffene so schnell wie möglich zu informieren. Wenn es Fehler in der Kommunikation gibt, kann dies schlimme Konsequenzen haben.

Kommunikation sollte ein integraler Teil aller Pläne für Business Continuity und Disaster Recovery sein und als erstes angegangen werden. 

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2017 aktualisiert

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