Paul Fleet - Fotolia

Erste Schritte für die Nutzung von Disaster-Recovery-as-a-Service

Wer Disaster Recovery als einen Service nutzen möchte, der sollte diese ersten Schritte umsetzen, um sein Unternehmen optimal abzusichern.

Dieser Artikel behandelt

Disaster Recovery

Hält ein Unternehmen seine derzeitigen Disaster-Recovery-Konzepte für nicht sicher oder ausreichend genug, so könnte Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaaS) eine Alternative sein, hier eine bessere Datensicherung umzusetzen.

Die Firma muss die eigenen Geschäftsanforderungen für DR eruieren, indem sie eine Business Impact Analyse (BIA) durchführt. Die Ergebnisse dieser Analyse verdeutlichen, welche IT-Ressourcen und Daten geschäftskritisch sind. Die BIA-Resultate verifizieren darüber hinaus die Recovery Time Objectives (RTO) und die Recovery Point Objectives (RPO). An dieser Stelle muss sichergestellt sein, dass der jeweilige Anbieter diese RTOs und RPOs unterstützen kann. Danach gilt es festzustellen, welche Aufgaben der Provider des DRaaS anbieten und durchführen kann. Dazu gehören zum Beispiel das Backup der Daten oder Server, die Entwicklung eines DR-Plans sowie DR-Plan-Tests.

Steht fest, dass der DRaaS-Anbieter die gestellten Anforderungen bedienen kann, sollte das jeweilige Unternehmen die folgenden acht erste Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass DRaaS richtig implementiert wird.

  1. Erwägen Sie eine stufenweise Migration zum DRaaS. So ließen sich beispielsweise erst bestimmte Applikationen, Datenbanken und Daten migrieren und für ein paar Monate nutzen. In  dieser Zeit können Sie den Anbieter-Support überprüfen.
  2. Stellen Sie sicher, dass die Rechenzentren des Providers Ihren Compliance-Vorgaben und geschäftsinternen Standards entsprechen.
  3. Fragen Sie Ihren Provider, wie er Zugriffskontrollen für die Daten sowie Datenintegrität gewährleistet. Eruieren Sie, was in einem Falle von Datenverlust oder -korruption geschieht.
  4. Stellen Sie fest, ob Server und andere Ressourcen für Ihre Computing-Umgebung für Ihr Unternehmen dediziert eingesetzt werden. Seien Sie vorsichtig, wenn der Provider verschiedene Nutzer mit nur einem Server bedient.
  5. Erstellen Sie Service-Level-Agreements und einen Notfall-Prozess für den Fall, dass der Provider die SLAs nicht erfüllt.
  6. Nutzen Sie alle verfügbaren Ressourcen, die für DR-Planung und DR-Tests zur Verfügung stehen. Damit garantieren Sie, dass der DR-Plan sinnvoll und bei Bedarf einsatzfähig ist.
  7. Informieren Sie sich über die Mitarbeiter des Providers, die Ihre Infrastruktur verwalten, beispielsweise mittels Referenzen.
  8. Stellen Sie fest, welche Mittel der Provider nutzt, um die Sicherheit Ihrer Infrastruktur zu garantieren, wie zum Beispiel mit Firewalls, Antivirus-Software, Verschlüsselung und Intrusion Prevention Systems.

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+ und Facebook!

Artikel wurde zuletzt im Februar 2016 aktualisiert

Pro+

Premium-Inhalte

Weitere Pro+ Premium-Inhalte und andere Mitglieder-Angebote, finden Sie hier.

Erfahren Sie mehr über Disaster Recovery

Diskussion starten

Schicken Sie mir eine Nachricht bei Kommentaren anderer Mitglieder.

Mit dem Absenden dieser Daten erklären Sie sich bereit, E-Mails von TechTarget und seinen Partnern zu erhalten. Wenn Ihr Wohnsitz außerhalb der Vereinigten Staaten ist, geben Sie uns hiermit Ihre Erlaubnis, Ihre persönlichen Daten zu übertragen und in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Datenschutz

Bitte erstellen Sie einen Usernamen, um einen Kommentar abzugeben.

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchSecurity.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close