FlexPod-Architektur: Diese fünf wichtigen Punkte sollten Sie kennen

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FlexPod-Architektur: Diese fünf wichtigen Punkte sollten Sie kennen

Eine der Lektionen, die ich sehr früh in meiner IT-Karriere gelernt habe ist, dass Anbieter die Schuld bei Problemen generell anderen zuschieben. Zum Beispiel, wenn Sie einen Anwendungshersteller um Hilfe bitten würden, wird er Ihnen wahrscheinlich sagen, dass das Problem mit Ihrem Betriebssystem zusammenhängt. Natürlich ist der Betriebssystem-Hersteller womöglich genauso Schuld wie die zugrunde liegende Hardware.

Anbieter, die sich gegenseitig die Schuld für Probleme zuschieben, können ein großes Problem für Netzwerkadministratoren sein. Die müssen sicherstellen, dass die Systeme zuverlässig arbeiten. Es war genau dieses Problem, das dazu führte, dass NetApp die FlexPod-Architektur einführte.

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Die FlexPod-Architektur besteht aus NetApp Storage, Cisco-Konnektivität und einem Microsoft- oder VMware-Hypervisor. Alle sind zertifiziert und arbeiten zusammen. FlexPod soll helfen die Problematik zwischen Anbietern zu verringern und gleichzeitig die Systemzuverlässigkeit zu verbessern. Trotzdem sollten Sie einige wichtige Dinge wissen, bevor Sie in eine FlexPod-Architektur investieren.

1. FlexPod: Montage erforderlich

Da FlexPod aus Hardware von NetApp und Cisco besteht, ist es verlockend an ein Hardware-Bundle zu denken. In Wirklichkeit sind die FlexPods aber keine gerbrauchsfertigen handelsüblichen Lösungen. FlexPods sind modular aufgebaut und bieten den höchsten Grad an Flexibilität, aber ohne Einbußen bei der Zuverlässigkeit im Prozess.

Wie bei fast jedem modularen Produkt obliegt die Installation dem Kunden. FlexPod-Komponenten arbeiten allerdings nur zertifiziert zusammen, wenn sie auf spezifische Weise konfiguriert wurden. Dies bedeutet, dass die FlexPod-Architektur nach NetApps-Richtlinien zusammengebaut werden muss, um den maximalen Nutzen zu erreichen.

2. Der Anwendungsfall ist entscheidend

Dies klingt selbstverständlich. Wahrscheinlich ist Ihr Rechenzentrum nicht mit generischer Serverhardware ausgestattet. Stattdessen passen Sie die Hardware an die zu erwartenden Aufgaben an. Dieses Konzept erstreckt sich auf FlexPod, aber NetApp geht noch einen Schritt weiter.

Ich erklärte, dass FlexPods installiert und nach NetApp-Spezifikationen konfiguriert werden müssen. NetApp bietet tatsächlich eine Reihe von Dokumenten auf ihrer Website, die detailliert FlexPod-Konfigurationen für eine Vielzahl von Einsatz-Case-Szenarien beschreiben. Angefangen von Entry-Level-Optionen für kleine Umgebungen, Mandantenfähigkeit-Funktionen für Service-orientierte Infrastrukturen sowie Oracle-Linux-Implementierungen, um Workloads für Customer Relationship Management zu sichern.

3. Prüfen des Hypervisors

NetApp ist ein Storage-Anbieter und es überrascht nicht, dass sich diese Dokumentation tendenziell stark auf die Speicherkonfiguration konzentriert. Obwohl es zweifellos wichtig ist eine zertifizierte Speicherkonfiguration aufzubauen, ist es ebenso wichtig zu wissen wie der Hypervisor mit der Storage-Infrastruktur interagiert.

Dies sagt nicht, dass NetApp den Hypervisor völlig vernachlässigt. Schließlich ist der Hypervisor ein Teil des FlexPod-Stacks. Es ist erwähnenswert, dass VMware eigene Best-Practice-Richtlinien bietet, die die von NetApp ergänzen.

4. Management-Tools für FlexPod

Wie bei jeder anderen IT-Infrastruktur-Komponente benötigen Unternehmen, die in einer FlexPod-Architektur investieren wollen, Management- und Monitoring-Funktionen. FlexPod nutzt APIs, um Management- und Monitoring-Tools von Drittanbietern zur Verfügung zu stellen. So gibt es wahrscheinlich eine Möglichkeit, dass Sie FlexPod mit Ihrer vorhandenen Management-Lösung verwalten können.

Auf der anderen Seite gibt es Anbieter, die Management-Lösungen anbieten, die speziell für FlexPod konzipiert wurden. Cloupia hat beispielsweise eine validierte End-to-End-FlexPod-Management- und Automation-Lösung im Programm. Computer Associates bietet die konkurrierende Software CA Nimsoft Monitor for FlexPod an.

5. Flexpod versus Vblock

Flexpod ist nicht die einzige Lösung, die bescheinigt, dass Infrastruktur-Komponenten mehrerer Anbieter zusammen arbeiten. EMC bietet eine konkurrierende Lösung als Vblock an. FlexPod und Vblock sind für den Einsatz mit verschiedenen VMware- und Cisco-Produkten zertifiziert. Vblock verwendet EMC-Storage-Produkte, während FlexPod auf NetApp Storage basiert.

Das Thema wurde schon heiß diskutiert, welche architektonische Infrastruktur besser sein soll. Obwohl keine Plattform deutlich überlegen ist, gibt es wichtige Unterschiede zwischen beiden Herstellerstandards. In der NetApp-Lösung sehen einige vor allem einen Satz von offenen Richtlinien, Standards und Anforderungen. Die Lösung bietet eine enorme Flexibilität, aber es liegt am Administrator sicherzustellen, dass die Kernanforderungen eingehalten werden. Die Lösung von EMC ist auf der anderen Seite eher ein schlüsselfertiges „Produkt“, als eine Sammlung von Standards.

FlexPod-Architekturen können dabei helfen, dass Unternehmen ein höheres Maß an Zuverlässigkeit mithilfe von zertifizierten Komponenten erreichen. Wie bei jeder anderen IT-Lösung ist es jedoch wichtig zu wissen, was FlexPod leistet und was nicht.

Artikel wurde zuletzt im Juli 2013 aktualisiert

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