Fünf Tipps zur Auswahl virtueller Storage-Plattformen

Fügt virtuellen Server-Umgebungen eine zusätzliche (Storage)-Virtualisierungsebene hinzu, so kann dies das Management und Design verkomplizieren.

Unternehmen, die Virtualisierung einsetzen, sollten nicht zu technikverliebt sein und sich nach wie vor auf die gewünschten Resultate, die diese Technologie bringen soll, konzentrieren.

Da Server-Virtualisierung mit Private Clouds assoziiert ist, sind automatisierte und zügige Datenverschiebungen enorm wichtig. Eine virtuelle Storage-Plattform kann die Workload-Verarbeitung optimieren, Herstellerfragmentierung und Produktsilos verhindern sowie ein besseres Self-Service-Erlebnis bieten.

Konsistenz ist sehr wichtig, um gute Ergebnisse in virtuellen Server-Umgebungen zu erreichen. Storage-Virtualisierung oder Software-defined Storage kann dabei helfen, Umgebungen mit Produkten verschiedener Hersteller funktional und heterogen zu machen. Damit lassen sich Scale-out-Cluster auf Standardservern mit einer zentralen Software-Komponente aufbauen.

Bevor sich IT-Manager für eine virtuelle Storage-Plattform oder SDS für ihre virtuelle Server-Umgebung entscheiden, sollten sie fünf Dinge beachten.

Die Geschäftsanforderungen verstehen

Man kann sich leicht in Technologieoptionen verlieren, insbesondere bei den hochmodernen technischen Möglichkeiten. Allerdings sollten Unternehmen nicht für mehr Performance bezahlen, als sie tatsächlich benötigen. Zudem mag es manchmal schwierig erscheinen, die geeigneten Funktionen zu bestimmen, die bestehende Probleme beheben können.

Müssen Anwender ihre Maschinen beschleunigen? Wollen Sie Kosten sparen? Verbrauchen Sie zu viel Kapazität bei der Deduplizierung von Daten? Sind Stromausfälle ein Problem?

Versteht man die wahren Probleme, die Auswirkungen auf die Anwender und Budgets haben, dann lässt sich leichter ein problemlösendes Produkt statt schöner technischer Spielzeuge finden.

Vermeiden Sie kollidierende Virtualisierungs-Layer

Fast jeder Hersteller verfügt über Virtualisierung in seinen Produkten. Wenn Sie ein intelligentes Array oder Management-Tool von einem Hersteller erwerben und später ein anderes davor setzen, so verschwenden Sie im besten Falle Geld für Funktionen, die Sie nicht nutzen. Im schlechtesten Falle entstehen Probleme zwischen beiden Produkten, die nur schwer zu bestimmen und beheben sind. Versichern Sie sich, welche Produkte wofür zuständig sind und treffen Sie keine leichtfertige Entscheidung, einen weiteren Virtualisierungs-Layer über einen anderen zu stülpen.

Beachten Sie Unterbrechungen beim Reporting und Management

Virtualisierung kann die Fähigkeit, die Umgebung zu überwachen, bewerten und managen, einschränken beziehungsweise unterbrechen. Der Abstraktions-Layer des virtuellen Storage kann die Sichtbarkeit einschränken und Reports durcheinander bringen, die in der nicht virtualisierten Welt gut funktionierten. Bedenken Sie diese Auswirkungen bevor Sie die Technologie implementieren. Erstellen Sie einen Plan, Ihre Tools und Mechanismen entsprechend anzupassen.

Evaluieren Sie die Langzeitkosten

Wie jede andere Technologie, so soll auch die Storage-Virtualisierung Arbeitsprozesse optimieren, allerdings kostet dies auch etwas. Vergewissern Sie sich, dass die gewünschten Ziele wirklich essentiell für Sie sind und die Investition in den Virtualisierungs-Layer rechtfertigen. Virtuelle Storage-Plattformen können über längeren Zeitraum hinweg Kosten sparen, allerdings könnte es sein, dass dies nicht die einzige Technologie ist, mit der sich Ihre Ziele erreichen lassen. Bedenken Sie alle Optionen und umreißen Sie die Kosten jedes möglichen Szenarios, um den Wert Ihrer Investition zu garantieren.

Achten Sie auf zusätzliche Komplexität

Mehrere Virtualisierungs-Layer können es erschweren, die IT-Umgebung zu verstehen und Probleme zu beheben. So kann es passieren, dass Sie ein Problem beheben und dabei ein anderes hervorrufen. In den meisten Fällen ist es das einfachste, wenn Sie Ihre Virtualisierungs-Ebenen im Auge behalten und nicht zu viele davon installieren.

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Artikel wurde zuletzt im September 2015 aktualisiert

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