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Objekt-Storage und Backup: Starke Kombination

Objekt-Storage ist gut geeignet für Enterprise Backups. Hohe Skalierbarkeit und niedrige Kosten sind die besten Argumente für eine Kombination beider Technologien.

Objekt-Storage kämpfte früher mit einigen Startschwierigkeiten, aber jetzt ist sie ausgereift. Die heutige Objekt-Storage-Architektur ist gut geeignet für Enterprise Backups. Es gibt zwei Methoden, mit denen Administratoren dieses Modell sinnvoll nutzen können.

Die erste ist die bekanntere: Objekt-Storage ermöglicht Cloud Backup. Provider wie Amazon und Microsoft bieten verschiedene Storage-Services für Ihre Kunden. Einige Speichervarianten sind auf Geschwindigkeit optimiert und entsprechend teuer. Aber es gibt auch günstige Varianten, die etwas langsamer sind. Amazon Simple Storage Service (S3) und Amazon Blob sind zwei Beispiele für solche Storage Tiers.

Der zweite wichtige Vorteil liegt in der massiven Skalierbarkeit von Objekt-Storage. Damit wird ein Problem gelöst, mit dem sich Administratoren lange herumplagen mussten. Die Frage war, wie Sie große Datenmengen für das Backup sicher zu einem möglichst günstigen Preis lagern können.

Ein Backup auf Bandlaufwerken hat den niedrigsten Preis pro Gigabyte (GB). Weil die Bänder extern gelagert werden können, stellt sich die Frage nach einem möglichst sicheren Aufbewahrungsort. Die Speicherung auf Bändern wird zudem problematisch, da mit den Datenmengen auch die Zahl der benötigten Speichermedien steigt.

Ein Backup auf Festplatten ist in den letzten Jahren populärer geworden, weil dadurch das Backup-Fenster schrumpft. Viele festplattenbasierte Backup-Systeme sind entweder Network Attached Storage (NAS) und oder für Storage Area Networks (SAN) auf Block-Basis ausgelegt und sind damit nur begrenzt skalierbar.

Objekt-Storage hat dagegen den Vorteil, dass ein flacher Speicherraum genutzt wird, der leicht bis zu mehreren Petabytes (PB) skalieren kann, wenn zusätzliche Knoten angebunden werden. Diese Knoten können lokal, remote oder sogar in der Cloud installiert sein.

Diese verteilte Architektur ist für Backup und Szenarien zur Data Protection gut geeignet. Redundante Datenkopien können an unterschiedlichen Orten abgelegt werden. Außerdem kann Objekt-Storage auf günstiger Standardhardware installiert werden.  

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Artikel wurde zuletzt im November 2017 aktualisiert

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