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Oracle-Backups ohne RMAN umsetzen

Normalerweise nutzt man RMAN für Oracle-Backups. Manchmal ist es aber notwendig und möglich, eine andere Backup-Methode zu verwenden.

Dieser Artikel behandelt

Backup-Tools

Es gibt einige Situationen, in denen Oracle Recovery Manager (RMAN) für ein Oracle-Backup nicht notwendig ist. Die offensichtlichste Situation ist wohl die, in der „kalte“ Datenbanken (also Datenbanken, die nicht in Betrieb sind) ohne RMAN gesichert werden. Ist die Datenbank nicht gemountet, dann lässt sie sich auf File-Level sichern, ohne dass dabei ein Datenbank-Tool notwendig ist.

Viele Unternehmen machen wahrscheinlich kein regelmäßiges Backup kalter Datenbanken. Es gibt aber auch eine weitere Situation, in der etwas anderes als RMAN für ein Oracle-Backup zum Einsatz kommen kann. Firmen, die ältere Datenbankversionen nutzen, sind eventuell gar nicht in der Lage, überhaupt RMAN einzusetzen.

Oracle selbst gibt an, dass man einen 8.x- oder 9.x-Recovery-Katalog in jeder Oracle-Datenbank der Version 8.1.x oder höher anlegen kann. Ein Recovery-Katalog-Schema 10.0.1 oder höher ist in jeder Datenbank mit dem Release 9.0.1 oder höher möglich. Die Version des Recovery-Katalog-Schemas muss dabei entweder der RMAN-Client-Version entsprechen oder höher sein. Das heißt, die älteste Datenbank, die mit RMAN 8.0.6 gesichert werden kann, ist die der Version 8.0.6. Ältere Datenbanken werden nicht unterstützt.

Es ist machbar, eine ältere Version eines RMAN-Clients mit einer neueren Datenbank für das Backup zu nutzen, aber auch das hat Einschränkungen. Will man beispielsweise eine Datenbank der Version 11.2.0 absichern, dann ist die älteste RMAN-Client-Version, die sich hier nutzen lässt, 9.0.1.3.

Darüber hinaus lassen sich einige neuere Funktionen nicht nutzen, wenn man eine neue Datenbank mit einem alten RMAN-Client sichert. Nutzt der Administrator zum Beispiel den Oracle9i RMAN-Client, um das Backup einer Oracle 10g durchzuführen, so kann der die Funktionen Fast Recovery Area, Flashback Database, TSPITR mit einer RMAN-managed zusätzlichen Instanz oder Recovery mittels RESETLOGS verwenden.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2015 aktualisiert

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