Remote Data Storage und Hardware für Datenredundanz richtig auswählen

Wenn Sie Data-Center-Redundanz betreiben, sind neben der Menge der Daten auch Replikatons-Methode und Remote Data Storage entscheidende Faktoren.

Dieser Artikel behandelt

Disaster Recovery

Wie viel Remote Data Storage, Netzwerk- und Server-Hardware ist notwendig, um Redundanz zwischen zwei Data Centern...

zu ermöglichen?

Die naheliegende Antwort ist: "Es kommt darauf an ...“. Die Hardware Anforderungen hängen davon ab, welche Ziele Sie in Sachen Disaster Recovery verfolgen.

Redundante Datenkopien in einem entfernten Rechenzentrum ermöglichen es Organisationen, beschädigte oder fehlerhafte Arbeitsprozesse schnell wiederherstellen zu können. Es ist auch möglich, neue Arbeitsprozesse auf Remote-Systemen zu starten. Das sorgt für einen reibungslosen Arbeitsablauf (Business Continuity) bei der betroffenen Firma. Erfolgreiche Datenredundanz erfordert eine sorgfältige Prüfung der Anforderungen. Basierend auf der Strategie im Hinblick auf Disaster Recovery, kommt es auf die richtigen Komponenten bezüglich Remote Storage, Netzwerk- und Server-Hardware an.

Remote Data Storage ist in der Regel der wichtigste Faktor bei der Redundanz-Planung. Ein ausgelagerter Standort benötigt genügend Speicherplatz, um alle Daten bewältigen zu können. Vorausgesetzt diese sind als wichtig genug eingestuft, um anderswo repliziert oder gesichert zu werden. Die Bereitstellung von Remote Storage hängt davon ab, welche Daten gespeichert werden müssen, wie lange die Daten gespeichert werden müssen und wie stark sich die Daten reduzieren oder komprimieren lassen.

Es gibt diverse Möglichkeiten, wichtige Daten zu schützen. Redundanz könnte mehr oder weniger häufige Momentaufnahmen virtueller Maschinen (VM Snapshots) bedeuten. Auch herkömmliche Backups können Teil einer Sicherungs-Strategie sein. Speichertechnologien im Subsystem, wie zum Beispiel Thin Provisioning und Daten-Duplizierung, mindern die Systemanforderungen an das Remote Storage.

Ein Unternehmen muss in der Lage sein, Datenkopien zwischen verschiedenen Standorten zu transportieren. Daher sind Netzwerk und entsprechende Verbindungen ebenfalls wichtige Aspekte. Vollständige Remote-Backups können die Netzwerk-Bandbreite überfordern, wenn deren Nutzung vom Administrator nicht reguliert und das Datenvolumen reduziert wird. Dazu eignen sich Technologien wie differenzielle oder inkrementelle Backups oder Momentaufnahmen (Snapshots).

In einigen Fällen kann eine umfassende Remote-Data-Protection-Strategie bedeuten, dass die der Netzwerkstruktur erweitert werden  muss. Änderungen an der Netzwerk-Architektur eines oder beider Data Center sind ebenfalls im Bereich des Möglichen. Daten können logischerweise nicht geschützt oder synchronisiert werden, wenn es zu Ausfällen bei der  Netzwerkverbindung kommt. Beachten Sie daher die auf das Business negativen Auswirkungen im Hinblick auf Verbindungsprobleme. Einige Arbeitsprozesse sind vielleicht einfach zu wichtig, um eine Echtzeit-Replikation zu riskieren.

Wenn Sie Daten lediglich in einem Cold Redundancy Center (ein Standort, der nur im Ausfall des Haupt-Data-Centers zum Einsatz kommt und sonst ausgeschaltet ist) speichern, dann gibt es - wenn überhaupt - nur geringe Server-Anforderungen. Server sind dann notwendig, wenn Ihr Disaster Recovery-Plan Arbeitsprozesse am ausgelagerten Data Center vorsieht. Für diese sogenannte Warm- (Server ist periodisch aktiv, um Backups zu erhalten) oder Hot-Redundanz (Failover im Falle des Ausfalls) sollten die Server in der Lage sein, Anwendungen zu betreiben. Genügend Ressourcen für die zu schützenden Daten verstehen sich von selbst. Virtualisierung koppelt Arbeitsprozesse von der zugrunde liegenden Server-Hardware ab. Prozesse wie VM-Snapshots können auf einem Array an Server-Hardware laufen. Somit ist kein Duplikat der Hardware am zweiten Standort notwendig, wie das bei herkömmlichen Lösungen der Fall ist.

Artikel wurde zuletzt im Juli 2013 aktualisiert

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