So beheben Sie Performance-Probleme von VMware vSAN

Wenn die Performance einer vSAN-Umgebung nachlässt, so sollten Anwender in diesem Fall ihre Hardware-Konfigurationen überprüfen.

In einigen Fällen kann es passieren, dass die Performance von VMware Virtual SAN nicht dem entspricht, was sich ein Unternehmen erwartet. Das rührt oft daher, dass vSAN dafür konzipiert wurde, als verteiltes (shared) Storage für ein gesamtes Host-Cluster zu fungieren. Aufgrund dessen wird es keine Performance-Verbesserung geben, wenn vSAN nur für eine einzige virtuelle Maschine (VM) genutzt wird. Soll eine kleinere Anzahl an VMs bedient werden, so lässt sich die Striping-Policy auf eine höhere Anzahl einstellen. Diese Technologie hilft jedoch nur dann, so lange der Cluster nicht zu sehr in Anspruch genommen wird.

VSANs haben zudem den Ruf hin und wieder unregelmäßig oder unzuverlässig zu arbeiten. In vielen Fällen liegt das an Treiber- oder Firmware-Problemen. Zwar hat VMware eine Hardware-Kompatibilitätsliste für seine Produkte, aber oftmals kann es – abweichend zur Liste – zu guten oder auch schlechten Resultaten führen. Eine Garantie für gute vSAN-Performance kann es nicht geben, wenn eine nicht unterstützte Hardware-Konfiguration zum Einsatz kommt. Bedenken Sie, dass die VMware Kompatibilitätsliste Hardware-Komponenten sowie Treiber und Firmware adressiert.

Aber selbst wenn Sie sich sklavisch an die Kompatibilitätsliste halten, so kann es doch zu Performance-Problemen aufgrund inadäquater Hardware kommen. Es existiert das Beispiel des Administrators, der die Performance-Beeinflussung nicht verstand, wenn er statt vier 1-TByte-Drives mit 10.000 rpm nur eine Festplatte mit vier TByte und 7.200 rpm einsetzt. Der Hersteller selbst betont, dass es zu schlechteren Performance-Werten führen kann, wenn Anwender billige (low-end) Komponenten für vSAN verwenden.

Laut VMware ist es besser für Nutzer vorkonfigurierte vSAN ReadyNodes einzusetzen. Der Hersteller verfügt über einen Design- und Sizing-Ratgeber, der die verschiedenen technischen Konzepte erklärt, die sich hinter der Wahl der passenden Hardware verbergen. Dieser kann ebenso helfen, technische Fehlkonstrukte und so Performance-Einbußen zu vermeiden.

 

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Artikel wurde zuletzt im September 2015 aktualisiert

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