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So bringen Sie Klarheit und Stringenz in Ihre Backup- und Recovery-Prozesse

In gewachsenen IT-Umgebungen kann Backup und Recovery leicht verwirrend sein. Wie Sie Ordnung und Klarheit schaffen, zeigen wir in diesem Artikel.

Viele Unternehmen wollen Ihre Backup-Systeme vereinfachen. Dafür ist Konsolidierung ebenso nötig wie die richtigen Werkzeuge.

Das Problem gewachsener Infrastrukturen ist Unübersichtlichkeit. Das ist bei Backup und Recovery nicht anders als bei IT-Infrastrukturen allgemein. Viele Backup-Plattformen bestehen aus einem Gemenge von Anwendungen, Band- und Festplattensystemen sowie der Cloud.

Der erste Schritt zur Vereinfachung ist es, sich einen Überblick zu verschaffen. Ein einzelnes Management-Tool sollte es schaffen, alle mobilen Endgeräte im Blick zu behalten, Ransomware erfolgreich bekämpfen und hohe Granularität beim Recovery-Prozess zu bieten.

Recovery ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal unter den verschiedenen Backup-Angeboten. Das eigentliche Backup beherrschen alle gut, aber schnelle und effiziente Recovery trennt die Spreu vom Weizen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist eine klare und verständliche Benutzeroberfläche.

Die nächste anstehende Entscheidung ist die, auf welches Medium das Backup erfolgen sollte. Cloud und Bandlaufwerke sind gut für Langzeitarchive geeignet. Ein Backup in die Cloud ist allerdings sehr langsam (50 GB in die Cloud zu übertragen kann bei einer normalen DSL-Leitung netto fünf Tage dauern). Festplatten und die neuesten Bandlaufwerke haben klare Geschwindigkeitsvorteile. Um Ransomware abzuwehren, ist ein Tape-Backup vorzuziehen, weil es nicht ständig online ist. Festplatten und eine unzureichend abgesicherte Cloud (Box, Dropbox, OneDrive) sind gegen Ransomware sehr verwundbar. Viele Backup-Anbieter bieten eine proprietäre und gesicherte Cloud, in der ein schneller granularer Zugriff möglich ist. Auch zertifizierte Managed Service Provider sorgen für ein gesichertes Cloud-Backup.

Wenn ein konsolidiertes Backup geschaffen ist, sollte es unbedingt getestet werden, und zwar sowohl in Bezug auf die Anwendungen als auch auf die Cluster. Solche Tests sollten mindestens alle sechs Monate gefahren werden, möglichst noch öfter. Es ist schon oft vorgekommen, dass Recovery-Prozesse schiefgegangen sind.

Es gibt spezielle Test-Tools, die reguläre Tests nach vorgegebenen Policies durchführen. So kann man sicherstellen, dass die Prozesse auch wirklich funktionieren.

Man sollte sicherstellen, dass die gesamte Infrastruktur gesichert ist. Ein großes Problem ist die unübersichtliche Fülle an mobilen Endgeräten. Die Angestellten, die diese benutzen, sollten ihre Arbeitszeit nicht damit verschwenden, selbst ihre Daten wiederherzustellen.

Als letzten Punkt sollte man Disaster Recovery und Backup in Einklang bringen. Die modernen Backup-Systeme sind in der Lage, dies zu leisten. Archivierung in die Cloud ist dabei hilfreich. Und Konzepte aus der Disaster Recovery wie etwa geographische Verteilung sollte man auch der Backup-Planung einbeziehen.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2017 aktualisiert

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