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So fertigen Sie Backups von SAP HANA richtig an

Beim Backup von SAP HANA gibt es einige Punkte zu beachten. Wir beleuchten Vor- und Nachteile der drei wichtigsten Backup-Methoden für die In-Memory-Datenbank.

Dieser Artikel behandelt

Backup-Tools

SAP HANA ist eine relationale In-Memory-Datenbank. Weil die Datensätze im Hauptspeicher vorgehalten werden, ist die Geschwindigkeit höher als bei anderen Datenbanken, die auf Festplatten laufen.

Aber wie anderen Datenbanken auch ist bei SAP HANA ein Backup eine notwendige Vorsorge gegen Datenverlust. SAP HANA agiert nicht ausschließlich im Hauptspeicher, sondern schreibt auch auf persistenten Speicher. Wenn sie das unterließe, wären die Daten bei einem Stromausfall verloren.

Der Ausgangspunkt einer Backup-Strategie ist die Entscheidung, was gespeichert werden soll. SAP HANA unterteilt persistenten Speicher in zwei Bereiche, die Data Area und die Log Area.

Die Data Area enthält alle Datenvolumina, mit einem Datenvolumen pro Service. Jedes Datenvolumen beinhaltet die Daten sowie die Undo Log Entries für den jeweiligen Service.

Die Log Area fasst alle Logvolumina, mit einem Logvolumen pro Service. Jedes Logvolumen besteht aus Logsegmenten, die wiederum Redo Log Entries enthalten. Die Logsegmente können nach einem Backup überschrieben werden.

Optionen für das Backup von SAP HANA

Es gibt grundsätzlich drei Optionen für das Backup von SAP HANA: File System, Backint und Snapshot. Alle drei Methoden können auch gemischt verwandt werden. So können volle, inkrementelle und differentielle Backups angelegt werden.

Jede Backup-Methode hat Vor- und Nachteile, so dass sorgfältiges Abwägen anzuraten ist.

File System Backups schützen nur die aktuellen Daten und nicht den gesamten Datenbereich. Sie führen Überprüfungen der Konsistenz auf Block-Ebene durch. Allerdings belasten sie das Netzwerk und es ist notwendig zu überwachen, wie hoch die Anfüllmenge der File System Daten ist. 

Backint Backups verwenden Schnittstellen (APIs) und werden gewöhnlich von Drittanbietern für SAP HANA offeriert. Ähnlich wie bei File System Backups werden Konsistenzprüfungen durchgeführt und nur die aktuellen Daten ins Backup einbezogen. Weil es sich hierbei um gesetzte Drittanbieter handelt, passt diese Methode gut in die bestehende Backup-Infrastruktur eines Unternehmens und ermöglicht Funktionen wie Verschlüsselung und Datenreduktion.

Die dritte Option ist es, einen Snapshot anzufertigen. Snapshots können sehr schnell angelegt werden und belasten das Netzwerk nicht so stark wie die beiden anderen Methoden. Aber Snapshots machen keine Konsistenzprüfungen und ermöglichen nicht die Anbindung von Drittanbietern.      

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2017 aktualisiert

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