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So grenzen Sie in der Private Cloud Rollen zwischen Provider und IT-Abteilung ab

Wenn man mit einem Provider für einer Private Cloud zusammenarbeitet, sollten klare Regeln festlegen, wer für welche Aufgabe verantwortlich ist.

Wenn Sie mit einem Provider für eine Private Cloud zusammenarbeiten, ist es sehr wichtig, Verantwortlichkeiten abzuklären. Besonderes Gewicht haben dabei die Multi-Tenancy und der Support.

Früher hatte die interne IT-Abteilung die komplette Verantwortung für Hardware, Software und Konfiguration. In einer Private-Cloud-Umgebung behält die interne IT eine gewisse Kontrolle, aber in einem reduzierten Umfang.

Viele Unternehmen bauen eine Private Cloud nicht im eigenen Rechenzentrum auf, sondern verlassen sich auf einen Private-Cloud-Provider. Diese Private-Cloud-Umgebung beruht in der Regel auf Multi-Tenancy. Das heißt, jeder Kunde des Providers hat einen eigenen abgeschirmten Bereich, in dem er für andere Tenants (Pächter) unsichtbar agiert und nicht von anderen beeinflusst werden kann. Jeder Tenant übernimmt die Rolle des Administrators in seiner eigenen virtuellen Umgebung.

Die Rolle der eigenen IT-Abteilung

Nun stellt sich die Frage nach der Rolle der hauseigenen IT-Abteilung in einer Private Cloud Umgebung. Die IT-Abteilung hat die Verantwortung dafür, wie die Daten, die die Anwender in die Private Cloud übertragen, gesichert und gewartet werden. Darüber hinaus wird die Situation aber etwas weniger klar.

Der Provider muss eine Policy für den Support etablieren. Darin sollte die Verantwortung des Tenants ebenso festgehalten werden wie die Rollen und Verantwortlichkeiten des Providers. Nehmen wir an, dass ein Tenant einen SharePoint Server ausrollt und Unterstützung für die Konfiguration benötigt. Ist der Provider verantwortlich für den technischen Support eines Workloads, den er nicht konfiguriert und ausgerollt hat? In einer solchen Situation kann sich der Provider dazu entscheiden, dem Tenant Hilfestellung zu leisten, aber es sollte eine feste Support Policy festgelegt sein, um Erwartungshaltung und Schutz der IT-Abteilung zu gewährleisten.

Ein anderer Aspekt ist es, ob sich der Provider um ein Backup der Ressourcen des Tenant kümmert. In einigen Fällen leistet der Provider Backups auf der Stufe des Hypervisors, um die gesamte Private-Cloud-Infrastruktur zu schützen. In anderen Fällen wird der Provider nicht einmal für Data Protection die Workloads des Tenants anfassen, um stringenten Datenschutz zu gewährleisten. Die Tenants müssen sich die entsprechenden Policies des Providers bewusst machen und ihre eigene Data-Protection-Strategie darauf ausrichten.  

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Artikel wurde zuletzt im Juni 2017 aktualisiert

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