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So können Sie Private und Public Cloud in Ihrer Disaster-Recovery-Strategie nutzen

Private und Public Cloud können bei Ihrer Disaster-Recovery- Strategie hilfreich sein. Wir zeigen, wie Sie dabei effektiv und sinnvoll vorgehen können.

Bei einem hybriden Zugang zu Disaster Recovery, also einer Mischform aus Private und Public Cloud, kommt es darauf an, die Bedürfnisse, Merkmale und Netzwerke genau zu verstehen.

Mit einer Kombination aus Private und Public Cloud ist es im Idealfall möglich, das Beste beider Welten zu kombinieren. Aber wie wirkt sich eine solche Umgebung auf Ihre Disaster-Recovery-Architektur aus?

Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von As-a-Service-Technologien wird es möglich, eine Disaster-Recovery-Plattform in der Cloud aufzubauen, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Sie können dies mit einer hybriden Netzwerkstruktur mischen, also einem privaten Netzwerk und einer Infrastruktur in der Public Cloud oder einer Kombination aus beiden.

Wenn Sie Ihr Netzwerk in die Public Cloud verlagern, spart dies Platz im eigenen Rechenzentrum und macht die Anschaffung teurer Geräte überflüssig. Sie können beispielsweise Bandbreiten mieten. Die Verlagerung von Ressourcen in die Public Cloud erlaubt eine ausgezeichnete Skalierbarkeit.

Wenn Sie sich für eine hybride Methode der Disaster Recovery entscheiden, sollten Sie zunächst Ihre Bedürfnisse definieren. Welche Bestandteile der IT müssen geschützt werden und wie sieht es mit der Recovery Point Objective (RPO) und der Recovery Time Objective (RTO) für jedes Teil aus?

Im nächsten Schritt sollten Sie entscheiden, wie Sie verschiedene Bausteine der Public und Private Cloud in Ihre Disaster-Recovery-Architektur einfügen. Es ist nicht ungewöhnlich, am Anfang mit Netzwerkressourcen in der Cloud langsam vorzugehen und zunächst Anwendungen und System mit geringen Risiken einzubeziehen. Wenn sich dann herausstellt, dass Geschwindigkeit und Sicherheit der Cloud akzeptabel sind, kann man sich daran machen, virtuelle Maschinen (VM), virtuelle Systeme und andere missionskritische Anwendungen und Systeme in die Cloud zu verlagern.

Ausgiebige Tests sind notwendig, um sicherzustellen, dass Disaster Recovery in der Cloud auch wirklich funktioniert.

Im Laufe der Zeit kann man Netzwerkdienste von der Private in die Public Cloud verlagern oder umgekehrt. Arbeiten Sie eng mit den Providern für Netzwerk und Disaster Recovery zusammen, um sicherzustellen, dass die Disaster-Recovery-Infrastruktur auf die Netzwerkplattform migriert werden kann. Wenn die Migration abgeschlossen ist, sind erneut zahlreiche Tests erforderlich.

Schließlich sollte man die neuen Strukturen in einem Update des Disaster-Recovery-Plans berücksichtigen.     

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Artikel wurde zuletzt im Juni 2017 aktualisiert

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