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So sparen Sie bei den Hardwareredundanzen für Disaster Recovery

Hardwareredundanzen für die Disaster-Recovery-Strategie müssen das Budget nicht sprengen, wenn man diese drei Tipps beachtet.

Dieser Artikel behandelt

Disaster Recovery

Nicht jedes Unternehmen kann es sich leisten, teure Hardware für die Disaster-Recovery-Strategie anzuschaffen, die dann letztlich nicht effektiv genutzt wird, sondern nur im Notfall zum Einsatz kommt. Die Budgets sind oftmals zu knapp bemessen. Trotzdem sind Redundanzen wichtig, da es durchaus zu einem Störfall kommen kann, bei dem die Hardware des Unternehmensrechenzentrums beschädigt wird. Hier sind drei Tipps, wie man Redundanzen einrichten kann, ohne das Budget zu überstrapazieren.

Verhandeln Sie redundante Hardware als Teil des Wartungsvertrages mit Ihrem Hardwareanbieter. Diese Verträge können stark variieren. Im allgemeinen bezahlt der Anwender eine jährliche Gebühr, damit der Hersteller jegliche Hardwarereparaturen übernimmt. Hierbei lassen sich ebenso Hardwareredundanzen verhandeln. Dabei erwirbt das Unternehmen keine redundante Hardware, sondern der vereinbart, dass der Anbieter im Bedarfsfall diese Hardware bereitstellt. Dies funktioniert quasi wie eine Hardwareversicherung: fällt eine Komponente aus, springt der Vertragspartner mit der entsprechenden Hardware ein.

Bauen Sie eine Hardwarekooperation auf. In diesem Fall schließen sich mehrere Firmen zusammen und erwerben gemeinsam die benötigte Hardware, die im Falle eines Ausfalls vom betroffenen Unternehmen genutzt werden kann. Allerdings gibt es hier den Nachteil, dass bei geografisch benachbarten Firmen ein regionales Desaster alle Unternehmen betreffen könnte. Auch bei der Abschreibung der Hardware muss die gemeinsame Anschaffung berücksichtigt werden.

Nutzen Sie Cloud-Redundanzen. Einige Unternehmen replizieren Kopien ihrer virtuellen Maschinen in die Public Cloud, um diese im Notfall nutzen zu können. So können Workloads temporär in der Cloud betrieben und genutzt werden, falls die Primärhardware des Unternehmens beschädigt wird oder ausfällt. Dies ist sicher kein optimaler Plan, da Hardware erworben werden muss, wenn die Workloads wieder an den lokalen Standort transferiert werden sollen. Trotzdem vermeidet man mit der Nutzung der Cloud-Option den Ankauf redundanter Hardware, bevor ein Störfall passiert.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2016 aktualisiert

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