Storage-Inseln behindern das Daten-Management

Viele IT-Umgebungen haben Storage-Inseln aufgebaut, die zu Management-Problemen führen, welche sich durch eine Storage-Konsolidierung beheben lassen.

Ein großes Problem in IT-Umgebungen stellen Storage-Inseln dar, die in Vergangenheit in vielen Rechenzentren installiert wurden. Grund dafür sind oftmals neue Systeme oder Anwendungen, die ihre eigenen Storage-Anforderungen haben, welche nicht vom vorhandenen Storage bedient werden konnten.

Für Storage-Administratoren werfen diese Speicherinseln folgende Probleme auf:

Data Protection. Diese Aufgabe wird meist einer Gruppe zugeteilt, um die Durchführung zu gewährleisten, das Recovery zu verwalten und zu versichern, das Geschäftsprozesse eingehalten werden.

Security. Storage-Inseln erhöhen den Aufwand für Datensicherheit mittels Data-at-Rest.

Unflexible Kapazität. Speicherinseln verhindern ein flexibles verteilen der Storage-Ressourcen an die Anwendungen, die sie gerade benötigen. So wirkt sich auch eine Erweiterung der Speicherkapazität einer Storage-Insel nur bedingt positiv auf die Ressourcen aus.

Performance. Sich ändernde Performance-Anforderungen mit Storage zu bedienen kann schwierig und teuer sein. Storage-Inseln müssten bei jeder neu auftretenden Performance-Anforderung (oder Änderung) separat und als Einzelfälle bedient werden.

Kosten. Die Gesamtkosten für die Verwaltung dieser Speicherinseln können erheblich höher ausfallen, als der IT-Verantwortliche es beim Installieren der Insel angenommen hat.

Um diese Storage-Inseln aufzuheben, kann der Storage zentralisiert und konsolidiert werden. Das lässt sich mittels Virtualisierung oder mit großen Systemen umsetzen, die über Performance, Datensicherungsfunktionen und Datenschutzfunktionen verfügen. Performance wird beispielsweise von größeren Systemen bereitgestellt, die Quality of Service und Solid-State-Storage umfassen. Dass eine solche Konsolidierung wirtschaftlicher ist als isolierte Storage-Inseln, wurde mehrfach belegt.

Es gibt neue Ansätze, die Storage einfacher machen sollen. Allerdings erzeugen diese Konzepte neue Storage-Inseln. Hyper-konvergente Systeme, konvergente Lösungen und virtuelle SANs (vSAN), wie sie von vielen Firmen eingesetzt werden, schaffen wiederum Storage-Inseln. Es ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich, diese Systeme zu konsolidieren. Diese Systeme lassen sich zwar schneller installieren und einsetzen und vereinfachen Storage, aber sie verkomplizieren das Datenmanagement. Oftmals werden sie so implementiert, dass sie nicht die Anforderungen der Geschäftsprozesse erfüllen.

Trotzdem stellen diese Probleme auch große Chancen für Unternehmen dar, diese Probleme zu lösen oder wenigstens abzuschwächen. Es ist unwahrscheinlich, dass sich Anforderungen an Data Protection, Security, Kapazität, Performance und Managementkosten in Luft auflösen. Vielmehr sind hier wiederum neue Lösungen gefragt.

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Artikel wurde zuletzt im September 2015 aktualisiert

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