Storage Spaces Direct verbessert Windows Storage Spaces mit lokaler Storage

Storage Spaces Direct im Windows Server 2016 erweitert die Möglichkeiten von Windows Storage Spaces, das im Windows Server 2012 eingeführt wurde.

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Windows Server 2016 bringt einige interessante neue Funktionen für Storage. Die wichtigste davon ist Storage Spaces Direct.

Windows Storage Spaces wurde bereits mit dem Windows Server 2012 eingeführt. Die Software erlaubte es, die Storage eines Servers in verschiedene Hochverfügbarkeitsstrukturen aufzuspalten. Die Strukturen funktionieren ähnlich wie RAID Arrays, aber Microsoft nennt es nicht so. Storage Spaces Direct baut nun auf den Funktionen von Windows Storage Spaces auf und erweitert sie.

Storage Spaces Direct erlaubt es Unternehmen, Windows Storage Spaces zu verwenden, um hochverfügbaren Storage aus lokalen Storage-Ressourcen zu erschaffen. Das Konzept ist ähnlich wie die Hochverfügbarkeitsmechanismen, die bereits länger im Exchange Server eingesetzt werden.

Als ein Beispiel der Funktionen von Storage Spaces Direct sei erneut der Exchange Server herangezogen. Die Database Availability Group ist der Hauptmechanismus, um Datenbanken von Mailboxen im Exchange Server 2013 und 2016 zu schützen. Die Database Availability Groups basieren auf Failover Clustering, aber der Cluster wird vom Exchange Server selbst konfiguriert. Der Administrator richtet die Database Availability Group ein, aber Exchange übernimmt die Konfiguration auf dem Cluster Level. Das liegt teilweise daran, dass Exchange Funktionen unterstützt, die es in Windows Failover Clustern normalerweise nicht gibt.

Ein Windows Failover Cluster stützt sich im Allgemeinen auf einen oder mehrere Cluster Shared Volumes (CSV). Ein CSV ist ein Shared Storage Repository, auf das jedes Cluster Node zugreift. Mit der Verwendung von CSV wird sichergestellt, dass jede Node im Cluster Zugriff auf die gleichen Dateien und Ordner hat.

Der Exchange Server unterscheidet sich davon, weil hier jeder Cluster Node eigene Storage hat, anstatt dass der Cluster auf Shared Storage basieren würde. Einer der Cluster Nodes in Exchange namens DAG members enthält die aktive Kopie der Mailbox Datenbank, während die anderen Nodes passive Kopien sind. Wenn die aktive Kopie ausfällt, kann die passive Kopie aktiviert werden.

Microsoft bringt nun mit Storage Spaces Direct eine ähnliche Funktionalität zum Windows Server. Storage Spaces Direct erlaubt es Windows Failover Clustern, auf lokale Storage zuzugreifen, statt auf ein CSV. Jede Failover Cluster Node enthält eine eigene Datenkopie, die auf die anderen Daten Cluster Nodes repliziert wird. Zudem hat Microsoft angekündigt, dass Storage Spaces Direct künftig den Einsatz von JBOD Storage unterstützen wird. 

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

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