Vier „Worst Practices“ bei SATA-Laufwerken

SATA-Systeme haben in den letzten Jahren in den Unternehmen Einzug gehalten. Nicht immer ist die Implementierung gelungen.

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Disk-Laufwerke

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Was Sie in diesem Artikel erfahren können: SATA-Laufwerke weisen einige Fallen auf. Wir stellen vier häufige Fehler...

vor, die Sie bei der Verwendung von SATA-Festplatten vermeiden sollten.

Bei der Verbreitung der SATA-Technologie befinden wir uns mittlerweile in der Phase der „magischen Kugel“: Storage-Administratoren haben ihre Vorteile weithin erkannt und können kaum genug davon bekommen. Doch wie jede andere Storage-Technologie hat auch SATA nicht nur Stärken, sondern auch Schwächen.

Im Folgenden finden Sie einige „Worst Practices“, mit denen die Vorteile von SATA-Laufwerken minimiert werden, während ihre Nachteile voll zur Geltung kommen.

  • Storage-Probleme mit SATA „lösen“

Weil SATA-Laufwerke schnell und billig sind, kann Ihr Storage-Budget einige davon verkraften. Allerdings können Sie kaum etwas Schlimmeres damit machen, als sie als Entschuldigung dafür zu nehmen, unkontrolliertes Storage-Wachstum weiterlaufen zu lassen.

Prozess-Veränderungen sind fast immer schwieriger als der Umstieg auf eine neue Technologie. Aber Sie können ein Problem mit Geschäftsprozessen – wie etwa zügelloses Storage-Wachstum – nicht mit einer neuen Technologie lösen. Kurzfristig mag das einfacher sein als die Einrichtung einer umfassenden, wirksamen Storage-Strategie. Auf lange Sicht aber verschlimmert es das zugrundeliegende Problem nur.

  • Verwendung von SATA-Laufwerken überall

SATA ist nicht SCSI und auch nicht ATA. Alle diese Standards haben bestimmte Merkmale, die Sie bei der Auswahl beachten sollten – denken Sie an die Anwendungen und nehmen sie die passende Laufwerksart dafür. Sonst kann es passieren, dass Sie zum Beispiel ATA bei Anwendungen verwenden, die eigentlich SCSI bräuchten.

Die gute Nachricht: Bei SATA gibt es weniger Einschränkungen als etwa bei ATA. Weil SATA und SAS denselben Backplane-Konnektor verwenden können, lässt sich ein SATA-Laufwerk leicht durch eine schnellere SAS-Platte ersetzen. Zudem unterstützt SAS mehr als 16.000 Laufwerke an einem einzelnen Konnektor.

  • Ersatz eines großen SATA-Laufwerks durch mehrere kleine

Ein SATA-II-Laufwerk mit 250 Gigabyte Kapazität bekommen Sie für weniger als 100 US-Dollar. Wenn Sie hier ein Upgrade vornehmen, kann es enorm verführerisch sein, mehrere SCSI-Laufwerke  mit 60 GB durch ein SATA-Laufwerk zu ersetzen.

Dadurch können Sie zwar Geld sparen, doch es kann auch zu unakzeptablen Performance-Einbußen führen. Allgemein gesagt, bedeuten mehr Laufwerke auch mehr Performance. Aus Performance-Sicht sollten Sie Daten deshalb lieber auf mehrere kleine Festplatten verteilen, statt sie auf einer großen zu konzentrieren.

Einer der Gründe für die höhere Kapazität von SATA- gegenüber SAS- oder SCSI-Laufwerken ist, dass sie langsamer rotieren. Als Folge davon können Ihre Daten-Transferraten deutlich zurückgehen.

  • Der größte Fehler: Keine umfassende Storage-Strategie

Darüber dürfte schon genug gesagt worden sein.

Artikel wurde zuletzt im Mai 2006 aktualisiert

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