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Vorteile von Open-Source-Backup für Disaster Recovery

Open-Source-Backup-Software kann Vorteile für das Disaster Recovery bringen, wie zum Beispiel mit Produkten wie Amanda.

Open-Source-Lösungen waren bislang in der Regel eine Option für Entwickler und andere IT-Experten, die bestimmte Ziele erreichen wollen, ohne dabei das Unternehmensbudget über Gebühr zu belasten. Erwägt man den Einsatz von Open-Source-Backup-Software, so ist es wichtig, die Anforderungen hinsichtlich der Storage-Kapazität und des Netzwerks zu bestimmen:

  • Bestimmen Sie die Backup-Anforderungen sowohl kurzfristig als auch langfristig.
  • Vergleichen Sie den Funktionsumfang verschiedener Hersteller.
  • Vergleichen Sie die Herstellerservices wie Preise, Garantien und SLAs.

Der Unterschied zwischen Angeboten der Enterprise-Klasse und Open-Source-Produkten mag oft nur darin liegen, wie viele Daten sich sichern lassen. Enterprise-Produkte haben darüber hinaus meist umfassendere Funktionalitäten, aber warum sollte man für Funktionen zahlen, die man eventuell gar nicht nutzt oder benötigt? Bestimmt ein Unternehmen seine Anforderungen vorab sehr genau, so sind Open-Source-Lösungen eine interessante Alternative, da sie fast 90 Prozent der Enterprise-Funktionen abdecken.

Ein Beispiel für ein Open-Source-Backup-Produkt ist Amanda.

Open-Source-Backup mit Amanda

Ein häufiger Grund, Open-Source-Software einzusetzen, ist, dass sich Beschränkungen herstellerspezifischer Tools und Formate umgehen lassen. Amanda nutzt Standard-Tools und Datenformate, die es ermöglichen, Daten wiederherzustellen, ohne Amanda dafür nutzen zu müssen. Beim Backup auf Tape oder Festplatte verändert Amanda den Output nicht, was es eben ermöglicht, die Daten mit fast jedem Tool wiederherzustellen. Die Open-Source-Software fügt dem Output lediglich einen 32k-großen Header hinzu, der die exakte Kommandosequenz beschreibt, die für einen Restore mit Standardbetriebssystem-Tools nötig sind, wie beispielsweise „tar“ oder „dump“.

Mit Amanda können Administratoren einen einzigen Server so konfigurieren, dass dieser mehrere Netzwerk-Clients gleichzeitig auf Tape- oder Disk-basierte Systeme sichert. Auf die Daten kann on-site (lokal) für Restores oder off-site (von extern) für Disaster Recovery oder Langzeitarchivierung zugegriffen werden.

Die Software nutzt keine proprietären Gerätetreiber und unterstützt eine große Auswahl an Geräten. Verschlüsselung auf Amanda-konfigurierten Clients gewährleistet Schutz bei der Übertragung der Daten. Verschlüsselung auf dem Backup-Server garantiert Sicherheit für Data-at-Rest, beispielsweise in der Cloud oder auf Band. Amanda unterstützt 4.096-bit-Schlüssel mit Public-Key-Kryptografie sowie 256-bit-AES-Verschlüsselung. Die Backup-Zeit ist für jedes Backup in etwa gleich, da ein Scheduler für die Optimierung der Backup-Levels der verschiedenen Clients sorgt.

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Artikel wurde zuletzt im November 2015 aktualisiert

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