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Wann und wofür sich Cloud-Backups eignen

Cloud-Backups haben Vorteile, aber nicht immer eignen sie sich für Unternehmen. Es gibt viele Szenarien, in denen lokale Backups besser sind.

Das wohl größte Missverständnis, das in Bezug auf Cloud-Backup immer wieder auftaucht, ist die Annahme, dass es besser sei als traditionelle Storage-Backups. Die Technologie wird derzeit so dargestellt, dass es so aussieht, als würden alle Services besser, sowie sie in einer Cloud betrieben werden.

Viele Anwender sind bereit, ihre bestehenden Backup-Optionen gegen eine Cloud-Alternative auszuwechseln, selbst wenn diese gut funktionieren. Sie glauben oft, dass die Cloud einfach für Backups genutzt werden müsse.

Zwar gibt es viele Dinge, die Cloud-Backups gut umsetzen, allerdings sollten einige Prozesse doch besser mit einem traditionellen Backup-Ansatz angegangen werden.

Die Vorteile Cloud-basierten Backups sind unter anderem:

  • Datenisolierung. Backups, die in der Cloud gespeichert werden, sind vom Rechenzentrum isoliert. Das bedeutet, diese Daten gehen nicht verloren, sollten Systeme im RZ oder das gesamte Data Center ausfallen.
  • Die Backup-Kapazität lässt sich ohne Einschränkung skalieren. Anwender müssen für die genutzten Storage-Ressourcen bezahlen. Allerdings muss sich der Nutzer – abhängig vom Provider – meist keine Gedanken machen, wenn es darum geht, Storage-Kapazitäten zu erweitern.

Der wohl größte Nachteil von Cloud-Backups sind die Recovery-Zeiten, da diese von der Internetbandbreite abhängen. Bandbreitenprobleme sind wahrscheinlich für kleinere und mittlere Unternehmen unerheblich. Sie können aber für große Backups problematisch werden. Backup-Service-Provider nutzen deswegen auch die Option, ihren Kunden physische Storage-Geräte wie Festplatten oder Server zuzusenden, um somit die Recovery-Zeit zu verringern.

Cloud-basierte Backups werden sich weiterentwickeln und in vielen Firmen lokale Backups ablösen. Derzeit ist es aber oft noch die bessere Lösung, lokale Backups durchzuführen und vorzuhalten und diese dann in die Cloud zu replizieren, um die eigene Disaster-Recovery-Strategie zu erweitern.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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