Warum sich hyper-konvergente Systeme für virtuelle Umgebungen eignen

Für eine Virtualisierung muss das RZ oft erweitert und aktualisiert werden. Hyper-Konvergenz kann die Storage-Anforderungen virtueller Welten bedienen.

Viele Rechenzentren geraten unter Druck, da sie schneller auf die existierenden Geschäfts- und künftige IT-Anforderungen...

reagieren sollen. Gleichzeitig sollen IT-Abteilungen aber weiterhin ihre Kosten gering halten. Das größte Hindernis dabei ist die Storage-Infrastruktur, da diese die Anforderungen sich ständig ändernder virtueller Umgebungen erfüllen muss.

Vor etwa fünf Jahren wurde Virtualisierung nicht mehr nur für Tests, sondern in produktiven Umgebungen genutzt. Bestehendes Storage konnte durch Erweiterungen mit Flash-Technologie mit diesen neuen Ansprüchen gerade noch mithalten. Da diese Storage-Systeme für Virtualisierung nun Upgrades benötigen, sollte sich der IT-Manager fragen, ob er bei seiner traditionellen Shared-Storage-Architektur bleiben oder zu einer hyper-konvergenten Lösung als nächsten Schritt wechseln will.

Warum Storage-Upgrades nötig sind

Alle paar Jahre – meist zwischen drei und fünf – sehen sich IT-Planer einem Upgrade ihrer Storage-Infrastruktur gegenüber. Hier sind drei primäre Gründe für Storage-Upgrades:

Existierende Storage-Systeme haben oft ihr Limit erreicht. Bevor die Virtualisierung ins RZ zog, war die größte Einschränkung eines Speichersystems die Kapazität. Oft konnten die Arrays das schnelle Datenwachstum nicht bedienen. Aufgrund virtueller Umgebungen ist die häufigste Einschränkung nun die Performance. Es ist meist unmöglich, ein älteres Storage-System so zu konfigurieren, dass es den Bedarf des berüchtigten I/O-Blenders abdeckt, der durch Virtualisierung entsteht.

Storage Sprawl. IT-Verantwortliche haben oft versucht, den Kapazitäts- und Performance-Limits mit punktuellen Lösungen entgegenzuwirken, was allerdings zu unkontrolliertem Anwachsen der Storage-Systeme führte. Es ist nicht ungewöhnlich, in den RZs ein älteres Storage-System, ein Storage-Array für die Umgebung virtueller Server und ein Storage-Modell für VDI anzutreffen. Letztlich werden dann die steigenden Kosten und wachsende Komplexität, mehrere Storage-Systeme zu managen und die Virtualisierungs-Anforderungen zu erfüllen, zur Motivation einer Storage-Erneuerung. Meist hofft man damit, dass eine Storage-Konsolidierung mit einer zentralen Verwaltung das Problem löst.

Finanzielle Realitäten. Selbst wenn IT-Planer korrekt voraussagen könnten, wie der RZ-Bedarf in vier oder fünf Jahren aussieht, so sind die meisten Unternehmen an einen Upgrade-Zyklus von drei Jahren gebunden. Das liegt daran, dass viele Hersteller nach den ersten drei Garantiejahren hohe Summen für Wartung von Hardware und Software in den folgenden Jahren verlangen. In vielen Fällen ist es günstiger, ein neues Storage-System zu erwerben, anstatt die jährlichen Wartungskosten des Altsystems zu bezahlen.

Kontinuierlicher Upgrade-Ansatz kann helfen

Jedes große Projekt, das nicht im Ganzen abgearbeitet werden kann, muss Stück für Stück erledigt werden. So sollte man auch RZ-Upgrades angehen. Anstatt eines großen Projektes alle drei oder fünf Jahre, sollten Administratoren kleinere und kontinuierliche Upgrades umsetzen. Eine hyper-konvergente Architektur ist quasi ein kontinuierliches Upgrade, da sich durch das Hinzufügen neuer Nodes sowohl die Compute- als auch die Storage-Ressourcen erweitern lassen.

Diese neuen Nodes verfügen über die neusten Prozessoren und aktuelle Storage-Technologie, um die Virtualisierungs-Anforderungen zu erfüllen. Die meisten hyper-konvergenten Lösungen sind Flash-basiert, so dass Storage-Performance kein Problem sein sollte. Werden Nodes zu alt, so kann man sie einfach aus dem Cluster entfernen. Das Resultat ist ein ständiges Update, das die Infrastruktur auf dem neusten Stand hält.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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