Was Sie über die Implementation von vShere VVOLs wissen sollten

Der Storage-Markt erhält durch vSphere VVOLs eine ganz eigene Dynamik. Tom Fenton erklärt kurz Wissenswertes zu Firmware- und Software-Updates

Die VMware vSphere Virtual Volumes (VVOLs) sind eine vielversprechende Technologie für das moderne Rechenzentrum. Laut Hersteller arbeiten 29 Storage-Firmen daran, VVOLs in ihre Produkte zu integrieren.

Mit der Einführung von vSphere 6.0 (Voraussetzung für VVOLs) kündigte VMware an, dass Hewlett-Packard, IBM, NEC und SANBlaze Arrays mit Support für vSphere VVOLs anbieten. VVOLs haben das Potential, die Geschäftsmethoden in den Rechenzentren dramatisch zu verändern. Einige Fürsprecher gehen sogar so weit und behaupten, dass VVOLs letztlich das altbewährte VMFS von VMware ablösen werden.

Der Hersteller möchte natürlich die Implementierung von vSphere VVOLs vorantreiben. Alle Versionen von vSphere 6.0 unterstützen VVOLs. Anwender benötigen dafür weder eine Enterprise-Version noch eine separate Lizenz. Das verdeutlicht die Bemühungen VMwares, die Akzeptanz für seine Technologie schnell zu steigern.

Als Anwender muss man sich informieren, welche Storage-Arrays vSphere VVOLs unterstützen und was nötig ist, um VVOLs auf dem jeweiligen System zu installieren. Eine Liste mit für VVOLs zertifizierten Arrays finden IT-Verantwortliche auf der Hardware-Compatibility-Liste von VMware. Dort scrollen Sie nach unten und klicken auf „Update and View Results“.

Die Systeme mit Support für vSphere VVOLs, die ich mir näher angesehen habe, unterstützen zudem nativ SAN- oder NAS-Storage, sodass es hier nicht um eine „Entweder-oder-Entscheidung“ geht. Trotzdem benötigen diese Systeme ein Firmware- oder Software-Updates. Einige dieser Updates erfordern ein kurzes Abschalten des Systems, andere nicht.

Ein paar der Arrays benötigen zudem eine zusätzliche virtuelle Maschine, um die VVOL-Funktionalität zu beherrschen. Erstaunlicherweise bestätigten viele der Hersteller, dass VVOL den bestehenden Kunden zur freien Verfügung steht. Ein Widerspruch dazu ist, dass andere Funktionen der Systeme – wie beispielsweise Snapshots oder Clones – den Kauf einer Lizenz erfordern.

Da vSphere VVOLs existierende SAN- oder NAS-Protokolle für den Transport verwendet, sollte die restliche Storage-Infrastruktur (Netzwerk-Karten, Switches, Firewalls), in der Ihr derzeitiges Array arbeitet, keine Probleme beim Einsatz der neuen Technologie bereiten.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2015 aktualisiert

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