Was ist Data-defined Storage und wie funktioniert diese Technologie?

Data-defined Storage erhöht die Auswertung von unstrukturierten Daten oder Big Data. Indexierung und Metadaten spielen eine bedeutende Rolle.

„Data-defined Storage“ ist mehr eine Methodologie als ein konkretes Produkt. Während es durchaus Hersteller gibt, die Produkte als „Data-defined Storage“ anbieten, wird die Technologie nicht in einer konsistenten Art und Weise eingerichtet, wie man es bei einer Softwareanwendung erwarten würde.

Die hauptsächliche Idee hinter „Data-defined Storage“ besteht darin, dass fast jedes Unternehmen über große Mengen an unstrukturierten Daten oder „Big Data“ verfügt. Aus diesen Daten einen geschäftlichen Wert zu ziehen, bedeutet in erster Linie herauszufinden, welche Informationen das Unternehmen besitzt und wie sie benutzt werden können. Data-defined Storage indexiert Daten und Metadaten, um rohe Daten in nützliche Informationen zu verwandeln. Einige Angebote für Data-defined Storage sind auch in der Lage, Metadaten so an Rohdaten anzufügen, dass ihr Zweck und ihre Verwendung aufgezeichnet werden.

Data-defined Storage kann sich als segensreich für Unternehmen erweisen, die nach neuen Wegen suchen, Kapital aus ihren vorhandenen Daten zu schlagen und ihre Compliance-Anforderungen besser zu erfüllen. Weil Data-defined Storage Daten-Indexierung verwendet, wird es wesentlich einfacher, Daten im Falle eines Streits oder eines Gerichtsfalles ausfindig zu machen.

Während sich Data-defined Storage mit Daten befasst, stützt sich „Software-defined Storage“ auf die Idee, dass man von der Speicher-Hardware abstrahieren und sie so als einen gemeinsamen Pool von Ressourcen benützen kann. Dies bedeutet, dass ein Unternehmen verschiedene Typen von Speicherhardware mit unterschiedlichen Eigenschaften ansammeln und mit einer einzigen Oberfläche verwalten kann. Außerdem kann man Speicher je nach aktuellem Bedarf zuweisen. Ein Administrator für Datenspeicher definiert einfach die benötigten Fähigkeiten, und die Software entscheidet dann selbsttätig, wie diese Anforderungen unter Ausnützung der verfügbaren Hardwareressourcen erfüllt werden können.

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Artikel wurde zuletzt im August 2015 aktualisiert

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