Welche Storage-Probleme lassen sich mit vSphere VVOLs lösen?

Mit vSphere VVOLs können Administratoren einen Storage-Pool selbst so verteilen und VMs zuweisen, wie sie es für angebracht und nutzbringend halten.

Bei der Virtualisierung im Rechenzentrum war Storage schon immer ein Problem. All diese Storage-Systeme (NFS, Fibre Channel, iSCSI, FC over Ethernet), die heute vSphere nutzen, wurden vor der x86-Virtualisierung entwickelt. Sie sind dafür konzipiert, ein einziges Storage-Objekt – eine LUN oder ein Volume – einem Server zu präsentieren.

Virtualisierung hat dies verändert. Es gibt keine Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen Storage und Server mehr. Vielmehr existiert hier ein Viele-zu-Einem-Verhältnis. Auf dieser Basis wurde vSphere Virtual Volumes (VVOLs) entwickelt, um drei generelle Ziele zu erreichen:

  • Storage-Operationen zu vereinfachen,
  • Storage-Funktionalitäten granularer bereitzustellen,
  • den Nutzwert von Storage-Arrays zu steigern.

Die vSphere VVOLs vereinfachen Storage dadurch, dass der Storage-Administrator nur noch einen großen Storage-Pool bereitstellen muss. Dieser wird dann ebenso wie die gewünschten Funktionen – Performance, Data Protection, Verschlüsselung – vSphere präsentiert. Mit den vSphere VVOLs lässt sich der Storage-Pool je nach Bedarf verteilen. Legt man eine VM an, so kann ihr jede beliebige Funktion des Storage-Arrays zugewiesen werden.

Da es sehr zeitaufwendig wäre, die Funktionen für die einzelnen VMs manuell auszusuchen, kann der Administrator hier Storage Policy Based Management (SPBM) nutzen. Mit SPBM lassen sich Regeln erstellen, welche Funktionen des Arrays welcher VM zugeteilt werden.

Um das Storage-System optimal auszunutzen, überlässt VMware datenbezogene Aufgaben wie Snapshots, Cloning, Replikation oder QoS direkt dem System selbst. Die meisten Storage-Arrays führen diese Aufgaben unmittelbar aus. Dadurch kann sich der Server den Virtualisierungs-Belangen widmen, als diese Storage-bezogenen Aufgaben übernehmen zu müssen.

Letztlich sorgen vSphere VVOLs dafür, dass Storage VM-zentrisch wird, statt LUN- oder Volume-zentrisch zu sein.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2015 aktualisiert

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