Wie Application Awareness die Backup-Produktivität erhöht

Backup- und Restore-Prozesse können die Integrität der Anwendungen gefährden. Application Awareness vermeidet dies ohne manuelle Eingriffe.

Es gibt verschiedene Ansichten über „Application Awareness“, wobei diese Backup-Eigenschaft schon seit längerer Zeit existiert. Historisch gesehen verstand man unter „Application Awareness“ die Fähigkeit, ein Backup und ein Restore zum Beispiel von Exchange Server so durchzuführen, dass die Datenbank-Integrität dabei erhalten bleibt.

Mit anderen Worten: Verfügt man nicht über die Eigenschaft von Application Awareness, würde sich die Exchange-Server-Datenbank nach dem Backup in einem so genannten „Dirty State“ befinden. Nur durch einen manuell angestoßenen Prozess kann die Anwendung – in diesem Fall Exchange Server – wieder in einen „sauberen“ und mountbaren Zustand zurückversetzt werden. 

Application Awareness bringt demgegenüber einen klaren Vorteil: Man kann ein Backup der Datenbank in einer Art und Weise durchführen, die ein manuelles Eingreifen überflüssig macht. Die IT-Mannschaft kann sich anderen Aufgaben zuwenden.

Heute verstehen viele Leute unter Application Awareness die Fähigkeit, Daten auf einer granularen Basis innerhalb einer Anwendung wiederherzustellen. Bleiben wir beim Beispiel Exchange Server: Hier könnte es sich um das Recovery individueller Mailboxen oder sogar von einzelner Nachrichten innerhalb einer Mailbox handeln. Im Falle von SharePoint könnte es sich um das Recovery von Daten einer SharePoint-Library oder einer individuellen SharePoint-Seite oder mehrerer Seiten drehen.

Einige Backup-Programme erweitern sogar granulares Recovery in Richtung End-User, indem sie ihnen erlauben, selbst Dateien wiederherzustellen. Die IT-Abteilung kann dies durch Policies kontrollieren, die den Endanwendern bestimmte Rechte einräumen. 

So kann es einzelnen Anwendern erlaubt werden, von ihnen selbst geschaffene Dateien wiederherzustellen, oder ein Abteilungsleiter erhält das Recht, ein Recovery für Dateien aus eigenen Berichten durchzuführen. Alle diese Prozesse erhöhen die Produktivität von End-Usern und der IT-Abteilung, weil man sich bei einem File-Recovery nicht mehr umständlich an den Help-Desk wenden muss.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2015 aktualisiert

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