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Wie funktioniert Cluster HQ Flocker in Container-Umgebungen?

Docker ist der populärste Weg, um Apps zu containerisieren, aber die Migration ist schwierig. Hier kann die ClusterHQ-Flocker-Architektur helfen.

Um Storage-Virtualisierung in containerisierten Umgebungen zu gewährleisten, ist derzeit die ClusterHQ-Flocker-Architektur die wohl beste Methode. Momentan ist Docker das meist genutzte Produkt für Containerisierung. Allerdings hat sich Docker in der Vergangenheit im Zusammenspiel mit Storage als schwierig gezeigt. Docker funktioniert gut für die Virtualisierung zustandsloser Applikationen. Benötigt eine containerisierte Anwendung aber Zugriff auf ein File System, so wird es weitaus schwieriger, den Container von einem Host zu einem anderen zu verschieben. Das liegt daran, dass das Docker-Volume an einen spezifischen Server gebunden ist.

ClusterHQ adressiert dieses Problem, indem es mittels der Flocker-Architektur Storage-Virtualisierung in die Docker-Umgebung bringt. Flocker erstellt ein virtuelles Disk-Volume, welches der Hersteller Flocker-Volume nennt. Dieses Volume liegt im Storage-Backend. Das Flocker-Storage wurde konzipiert, persistente Daten vorzuhalten, wie zum Beispiel Datenbankdaten.

Der Unterschied zwischen einem regulären Netzwerk-Volume und einem Flocker-Volume ist der, dass Flocker einen Netzwerk-Proxy verwendet. Alle Nodes eines Clusters haben Zugriff auf den Netzwerk-Proxy, ebenso wie jeder individuelle Container. Die Aufgabe des Proxys besteht darin, die Verbindungen zwischen Containern und dem virtualisierten Storage zu managen. Dabei ist es möglich, Container auf andere Cluster-Nodes zu migrieren, ohne dabei die containerisierte Applikation zu zerstören oder außer Betrieb zu setzen.

Wenn man versucht einen nativen Docker-Container zu verschieben, dann bleibt normalerweise dessen Daten-Volume zurück. Das würde bedeuten, dass eine Datenbank ihren Betrieb aufnimmt, ohne über Daten zu verfügen. Nutzt ein Docker-Container aber die ClusterHQ-Flocker-Architektur, so wird dessen Daten-Volume mit dem Container verschoben.

Ebenso wie Docker ist auch ClusterHQ Flocker ein Open-Source-Angebot. Flocker benötigt allerdings einen Agenten und ist deswegen nur mit spezifischen Betriebssystemen kompatibel. Dazu gehören CentOS 7, Ubuntu 14.04, Ubuntu 15.04 (nur über Command Line) und OS X (nur über Command Line).

Darüber hinaus wird auch nur eine bestimmte Anzahl an Backend-Storage unterstützt, wie beispielsweise Amazon Web Services, Amazon Elastic Block Storage, Rackspace Cloud Block Storage, Storage kompatibel zu OpenStack-Cinder, EMC ScaleIO, EMC XtremIO und lokales ZFS-Storage (derzeit in Beta).

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2015 aktualisiert

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