Wie funktioniert das Failback von einer VM in der Cloud?

Eine virtuelle Maschine lässt sich von einer VM in der Cloud wiederherstellen. Im ersten Schritt muss man die IP-Adresse der VM modifizieren.

Dieser Artikel behandelt

Disaster Recovery

Ein Failback einer produktiven virtuellen Maschine am lokalen Standort lässt sich über eine virtuelle Maschine in der Cloud realisieren. Dabei müssen mehrere Faktoren beachtet werden, unter anderem ein Modifizieren der IP-Adresse der virtuellen Maschine.

Wie sich das Failback gestaltet, hängt davon ab, welche Verfahren verwendet wurden, um die Cloud-basierte VM zu erstellen, Daten zu synchronisieren und das Failover einzurichten. Im Allgemeinen müssen ein paar unterschiedliche Dinge für ein Failback passieren.

Nach einem Ausfall müssen die Daten zunächst zurück an den lokalen Standort transferiert werden. Wenn die VM so etwas Simples darstellt wie einen Webserver, der mit anderen Datenbankservern verbunden ist, dann hat die VM „Live“-Daten die migriert werden müssen. In anderen Fällen bedarf es einer Rückwärtsreplikation, um die lokale Kopie der virtuellen Maschine auf den neusten Stand zu bringen. Eventuell mag auch eine Storage Live-Migration notwendig sein (vSphere Storage vMotion).

Eine weitere Überlegung ist, ob das Failback passiert, während die VM online ist. Operiert die VM während des Failback-Prozesses, dann muss der Hypervisor eine Memory-Synchronisation von der Cloud-basierten Kopie zur lokalen VM vornehmen.

Oft ist es nötig, die IP-Adresse der virtuellen Maschine zu modifizieren, um ein Failback durchzuführen. Eine Cloud-basierte VM hat normalerweise einen separaten Adressraum als die lokale virtuelle Maschine. Deswegen braucht die VM eine IP-Adresse, die im aktuellen Subnet gültig ist.

Darüber hinaus muss der Anwender beachten, dass Failover und Failback von virtuellen Maschinen verschiedene Formen haben kann. Die hier aufgelisteten Schritte beziehen sich auf ein Failback auf Hypervisor-Level. Es sind aber auch Failbacks auf der Ebene der Anwendung oder des Gast-Cluster möglich.

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+ und Facebook!

Artikel wurde zuletzt im Juni 2015 aktualisiert

Pro+

Premium-Inhalte

Weitere Pro+ Premium-Inhalte und andere Mitglieder-Angebote, finden Sie hier.

Erfahren Sie mehr über Disaster Recovery

Diskussion starten

Schicken Sie mir eine Nachricht bei Kommentaren anderer Mitglieder.

Mit dem Absenden dieser Daten erklären Sie sich bereit, E-Mails von TechTarget und seinen Partnern zu erhalten. Wenn Ihr Wohnsitz außerhalb der Vereinigten Staaten ist, geben Sie uns hiermit Ihre Erlaubnis, Ihre persönlichen Daten zu übertragen und in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Datenschutz

Bitte erstellen Sie einen Usernamen, um einen Kommentar abzugeben.

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchSecurity.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close