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Wie sich Instant VM-Recovery beschleunigen lässt

Da manueller Eingriff bei Instant VM-Recovery noch immer nötig ist, ist der Recovery-Prozess nicht so zügig wie gewollt. Das könnte sich bald ändern.

Instant VM-Recovery soll für sofortige Wiederherstellung von VMs sorgen. Ob der Recovery-Prozess aber tatsächlich „sofort“ erfolgt, hängt von der Definition von „truly instant“ oder auch „sofortig“ ab. Es steht zu bezweifeln, ob sich Instant VM-Recoverys wirklich innerhalb von Millisekunden umsetzen lassen, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Trotzdem können Administratoren ihr Instant VM-Recovery so beschleunigen, dass es in wenigen Sekunden passiert.

Um zu erkennen, warum dies so ist, muss man sich damit auseinandersetzen, wie Instant VM-Recovery funktioniert. Zwar implementiert jeder Hersteller Instant VM-Recovery unterschiedlich, allerdings lässt sich generell sagen, dass die Instant-Recovery-Funktionen auf der Nutzung verschiedener Disks basiert.

Instant Recovery benötigt folgende Elemente:

  • Manuelle Eingriffe sind nötig. Der Administrator muss erkennen, dass ein Recovery erforderlich ist und den Prozess starten. Instant VM-Recovery unterscheidet sich von Hochverfügbarkeit insofern, als dass es eben nicht automatisch erfolgt.
  • Der Backup-Server muss unterschiedliche Disks erstellen. Die Backup-Kopie einer VM wird dafür genutzt, produktive Workloads zu betreiben. Die Virtual Hard Disk (VHD) innerhalb des Backups muss im ursprünglichen Zustand belassen werden, um die Integrität des Backups zu gewährleisten.
  • Eine der Disks muss die Schreiboperationen der VM übernehmen. Wenn die Backup-Kopie der VM gemounted und gestartet wurde, werden alle Schreiboperationen an eine der Disks gesendet, um zu verhindern, dass das Backup überschrieben wird. Einige Backup-Lösungen generieren eine zweite Disk, die dann für künftige Backup-Prozesse genutzt wird, so dass das originale Backup keine Veränderungen erfährt.

Will man das Instant VM-Recovery beschleunigen und so wirklich sofort erfolgen lassen, so bedarf es hier zweier Veränderungen:

  • Der manuelle Eingriff muss eliminiert werden. Das System muss intelligent genug sein, zu erkennen, wann ein Recovery gestartet werden muss.
  • Der Zeitaufwand, eine VHD zu erstellen und die VM zu mounten, muss reduziert werden. Das lässt sich durch den Einsatz von RAM-Caching und schnellen Flash-Medien erreichen.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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