Wie zuverlässig ist hyper-converged Storage für VDI?

Hyper-converged Systeme eignen sich für VDI, weil die Hersteller viel vorkonfigurieren können. Das erleichtert die Arbeit der Administratoren.

Hyper-converged Systeme können eine ideale Speicherlösung für eine Virtual Desktop Infrastructure (VDI) sein, weil alle komplexen Konfigurationsaufgaben durch den Hersteller zu erledigen sind: Die Systeme lassen sich mit den passenden Speicher- und Netzwerkeinstellungen für eine VDI-Umgebung vorkonfigurieren. 

Außerdem erleichtert eine einzige Anlaufstelle für den Support den Alltag der Administratoren. Alle Bestandteile des Systems sind nicht nur aufeinander abgestimmt, sondern können für den gewünschten Typ der Virtualisierung (VDI oder Server-Virtualisierung) optimiert werden. Dies macht es vergleichsweise einfach, mit einem kleinen Pilotsystem zu starten und später nachzurüsten, um die ganze Organisation in die Lösung einzubeziehen.

Zur Erinnerung: Bei VDI handelt es sich um eine Lösung, die CPU-, Grafik- und Speicherressourcen für Desktop-Betriebssysteme zur Verfügung stellt, so dass an jedem Arbeitsplatz ein einfacher Terminal ausreicht. Für Organisationen, die zum Beispiel mit der Abkündigung von Windows XP konfrontiert waren, war es damit möglich, die alten XP-PCs in VDI-Terminals umzuwandeln und den Anwendern Windows 7 (oder 8) auf einem VDI-Server und Images auf ihren Bildschirmen zur Verfügung zu stellen. Das war deutlich einfacher und billiger, als auf Hunderten von PCs das neue Desktop-Betriebssystem zu installieren.

VDI bietet den IT-Abteilungen grundlegende Vorteile, da die Konfiguration von Clients und das Aufspielen von Software-Updates oder Security-Patches vom Administrator zentral auf dem Server erledigt werden kann. Der früher übliche Besuch bei jedem einzelnen PC entfällt. In gleicher Weise ermöglichen es hyper-converged Systeme den IT-Abteilungen, das Management der Infrastruktur zu vereinfachen.

Allerdings können VDI-Konfigurationen komplex und teuer sein: Hauptsächlich aus dem Grund, dass man für eine akzeptable Performance einer großen Anzahl von virtuellen Desktops deutlich in Server-Hardware investieren muss. Es kann sogar teurer sein, eine VDI-Installation durchzuführen als die alten PCs zu ersetzen. Langfristig gesehen spart man aber vielleicht doch mehr mit VDI durch reduzierten Administrationsaufwand und geringere Erhaltungskosten.

Ein anderes größeres Problem bei VDI-Storage kann dann auftreten, wenn die Systeme zu Beginn des Arbeitstages den Ansturm von Hunderten von Mitarbeitern aushalten müssen, die alle etwa zur gleichen Zeit ihre virtuellen PCs einschalten. In dem Maße, wie hyper-converged Systeme auch mit einem Flash-Anteil ausgerüstet sind, lassen sich die durch die „Boot Storms“ ausgelösten Latenzzeiten aber vielleicht wieder reduzieren.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2015 aktualisiert

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