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Eignen sich All-Flash-Systeme für unstrukturierte Daten?

Flash Storage liegt im Trend, zumal die Preise dafür stetig sinken. Besonders für unstrukturierte Daten empfiehlt sich diese Alternative zu den klassischen Festplatten.

Wenn man sich gegenwärtig Storage-Nachrichten durchliest, gibt es den klaren Trend, dass All-Flash-Systeme in diesem Markt zur Norm werden. Obwohl wir immer noch Jahre von einer solchen Realität entfernt sind, finden wir mit jedem Tag immer mehr Computing-Prozesse, in denen Flash-Medien eine Rolle spielen.

Eines der hauptsächlichen Probleme, mit denen sich Unternehmen heute beschäftigen, besteht in dem Umgang mit unstrukturierten Daten. Unstrukturierte Daten umfassen Word-Dokumente, Fotos, Videos, Präsentationen, Log Files sowie Social-Media-Einträge und andere Informationen, die keine geordneten Strukturen besitzen. Manche Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil unstrukturierter Daten in den Unternehmen bereits über 80 Prozent ausmacht. Das Management dieser Datenflut ist teuer, und sie erhöht deutlich die Komplexität einer Unternehmens-IT, die den größtmöglichen Nutzen aus ihnen erzielen will.

Inzwischen hat sich Object Storage als die beste Möglichkeit herausgestellt, Unternehmen bei zu vielen unstrukturierten Daten zu unterstützen. Object-Storage-Systeme auf der Basis von Flash-Speicher – entweder in einer All-Flash-Konfiguration oder als Teil eines hybriden Szenarios – können Unternehmen dabei helfen, Ordnung in das Chaos unstrukturierter Daten zu bringen. Sie können außerdem für schnellen Zugang zu solchen Daten und ihren sinnvollen Einsatz sorgen.

Unstrukturierte Datentypen
Abbildung 1: Unstrukturierte Datentypen

Bei Object Storage wird jedes gespeicherte Objekt – eine Datei, ein Bild und so weiter – zusammen mit umfangreichen Metadaten abgelegt, die im Wesentlichen aus einer Datenbank bestehen, die die Besonderheiten und manchmal auch den Inhalt der gespeicherten Objekte beschreiben. Indem sie Objektspeicher nutzen, können Unternehmen aus zuvor schwierig zu handhabenden unstrukturierten Datensystemen ein Repository erstellen, das leicht zu durchsuchen ist und Aufschluss über die gespeicherten Daten gibt.

Bisher setzte man für Object Storage Festplatten als Speichermedium ein. Während diese Methode kostengünstig ist, führt sie jedoch beim Umgang mit unstrukturierten Daten zu Geschwindigkeits- und Performance-Verlusten. Indem sich nun die Preisunterschiede zwischen Festplatten und Flash-Speicher allmählich auflösen, erweist sich Flash als brauchbare Alternative für Object-Storage-Systeme. Zusammen mit der Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit von Flash-Medien eignen sich Objektspeicher nun als umfassende und performante Kataloge des gebündelten Wissens von Unternehmen.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2018 aktualisiert

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