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Ist Ihre Cloud-DR-Strategie agil und flexibel genug?

Tools für Disaster Recovery müssen flexibel sein. Das gilt vor allem bei einer Cloud-DR-Strategie. Administratoren müssen sich hier stets auf neue Bedingungen einstellen.

Denkt man über die Aspekte nach, die bei einer Cloud-DR-Strategie gerne übersehen werden, fallen dabei einige Bereiche ein. Ich glaube aber, dass Flexibilität am häufigsten übersehen wird.

Das Geschäft ändert sich ständig und es gibt dauernd neue Gelegenheiten, deswegen sollte sich die IT immer schnell anpassen und auf die neuen Gegebenheiten in der Firma einstellen können. In den meisten Fällen bedeutet es, auf Anfrage neue Workloads laufen zu lassen und unterstützen zu können.

Auch wenn Public Clouds als einfach anpassbar beworben werden, gilt das nicht für Cloud-basiertes Disaster Recovery (DR). Das ist ein Problem. Wer schon jemals mit einer Cloud-DR-Strategie zu tun hatte, kennt die Schwierigkeiten, auf Änderungen in der Umgebung reagieren zu müssen. Es sind nicht nur Planung, sondern auch viele Tests notwendig.

IT-Profis müssen also Notfallpläne in der Schublade haben, um die Cloud-DR-Strategie auf die neuen Bedingungen im Geschäft anpassen zu können. Nehmen Sie zum Beispiel an, dass eine bestimmte Firma alle Workloads virtualisiert hat und die Workloads unter VMware vSphere laufen. Wie erwartet wird das Unternehmen AWS als DR-Plattform nutzen. Das liegt an der strategischen Partnerschaft von AWS und VMware. Somit ist eine gute Kompatibilität zwischen den beiden Plattformen garantiert.

Stellen Sie sich nun vor, dass das Unternehmen ein anderes übernimmt, das alle Workloads auf Hyper-V betreibt. Es gibt zwar Möglichkeiten, mit AWS Hyper-V-Workloads abzusichern, aber Hyper-V passt nicht reibungslos in die existierenden DR-Pläne der Firma.

Auch wenn das Beispiel konstruiert ist, zeigt es, wie sich Änderungen in den Geschäftsanforderungen auf die Cloud-DR-Strategie eines Unternehmens auswirken können.

Es lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, dass die meisten System-Administratoren proaktiv in die Zukunft blicken. Sie versuchen, Cloud-Schwierigkeiten zu adressieren, bevor sie zu echten Problemen werden. Kommt es zu Situationen wie oben beschrieben, dann können IT-Profis sehr wahrscheinlich nicht alle Eventualitäten einkalkulieren, die sich auf die DR-Initiativen auswirken. Weil die IT-Administratoren nicht immer im Voraus auf solche Änderungen hingewiesen werden, können sie sich nur auf dem Laufenden halten, welche Optionen für Cloud-DR zur Verfügung stehen. Sie sollten auch die Funktionen und die Einschränkungen der jeweiligen Optionen kennen und wie andere Unternehmen ihre Cloud-DR-Herausforderungen meistern. Bleiben Sie beim Thema Cloud-DR auf dem aktuellen Stand, können IT-Administratoren auf Änderungen im Unternehmen rasch reagieren und sich auf die neuen Anforderungen einstellen.

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Artikel wurde zuletzt im Juli 2018 aktualisiert

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