Definition

Datendurchsatz

Der Datendurchsatz (engl. Throughput) misst, wie viele Einheiten ein IT-System in einer bestimmten Zeit verarbeiten kann. Der Begriff wird in vielen Szenarien in der IT verwendet. Ein ähnlicher Begriff ist die Antwortzeit.

Der Datendurchsatz wurde früher oft verwendet, um die Leistung von Computern zu vergleichen, die viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig abarbeiteten. Dies wurde als Batch Jobs pro Tag angegeben.

Heute ist die Sache komplizierter. Es wird häufig eine komplexe Arbeitseinheit oder ein bestimmter Aspekt der Computer-Operationen gemessen. So wird bei den Floating Point Operations Per Second (FLOPs) oder meist TeraFLOPs (TFLOPs)  die Anzahl der Gleitkommazahl-Operationen in Betracht gezogen, die pro Sekunde ausgeführt werden können.

Ein Benchmark kann den Datendurchsatz einbeziehen. Bei der Datenübertragung im Netzwerk zeigt der Datendurchsatz, wie viele Daten von einem Ort an einen anderen verlagert werden. Dies wird in Bits pro Sekunde (bps), Megabit pro Sekunde (Mbps) oder Gigabit pro Sekunde (Gbps) angegeben, in Deutschland sind dafür auch die Angaben Bit/s, MBit/s oder GBit/s üblich.

In Storage-Systemen ist vom Datendurchsatz die Rede, wenn die Datenmenge in Frage steht, die auf Storage-Medien geschrieben oder gelesen werden kann. Hier wird der Maßstab Bytes per Second (Bps) verwendet. Auch in Betracht kommt eine Messung der Input/Output Operationen pro Sekunde (IOPs).

Der Datendurchsatz wird auch in anderen Bereichen verwendet. Bei Datenbanken oder Middleware werden die Transaktionen pro Sekunde verwendet (tps).   

Diese Definition wurde zuletzt im August 2016 aktualisiert

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