Definition

JBOD (Just a bunch of disks)

Mitarbeiter: Paul Rowlands

JBOD steht für „Just a Bunch of Disks“ oder in manchen Fällen auch „Just a Bunch of Drives“ und beudeutet so viel wie "eine Ansammling an Festplatten. Der Begriff bezieht sich auf ein Array von Festplatten, das noch nicht nach dem RAID-Standard (Redundant Array of Independent Disks) konfiguriert wurde.

RAID speichert dieselben Daten redundant auf mehreren Datenträgern beziehungsweise striped diese über viele Platten hinweg, die dennoch für das Betriebssystem als eine einzige Festplatte angezeigt werden. Dadurch lassen sich bessere Performance-Werte erreichen. Ein RAID präsentiert sich dem Betriebssystem gegenüber als eine große logische Fetsplatte. JBOD ist eine Alternative zu RAID. Auch JBOD lässt mehrere Festplatten als eine große erscheinen, erreicht dies aber nur durch Kombination der Laufwerke zu einem größeren logischen.

JBOD bedeutet, dass die einzelnen Datenträger dem Server ohne Striping, Zusammenlegung oder spezielle Struktur separat dargestellt werden. Der Begriff ist weit verbreitet, vor allem bei Computern mit Software-Volume-Management, wie zum Beispiel LVM (AIX, HP-UX, Linux), DiskSuite (Solaris), ZFS (Solaris), Veritas Volume Manager (verschiedene Unix-Versionen) und Windows.

„Spanning“ oder Verkettung ist eine zusätzliche Konfiguration, mit der Volume-Manager JBODs zu größeren logischen Volumes oder Logical Unit Numbers (LUNs) kombinieren können.

Diese Definition wurde zuletzt im April 2016 aktualisiert

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