Definition

Remote Direct Memory Access (RDMA)

Remote Direct Memory Access (RDMA) ist eine Technologie, mit der Computer in einem Netzwerk Daten im Hauptspeicher ohne Beanspruchung von Prozessor, Cache oder Betriebssystem des Computers austauschen können. Wie der lokale direkte Speicherzugriff (Direct Memory Access, DMA) verbessert RDMA den Durchsatz und die Leistung durch Freisetzung von Ressourcen. RDMA beschleunigt auch den Datentransfer.

RDMA implementiert ein Transportprotokoll in der Hardware der Netzkarte (Network Interface Card, NIC) und unterstützt die Funktion Zero-Copy-Networking. Damit ist es möglich, Daten direkt aus dem Hauptspeicher eines Computers aus- und in den Hauptspeicher eines anderen Computers einzulesen. RDMA hat sich für Applikationen im Bereich Hochgeschwindigkeitscluster und Rechenzentrumsnetze als nützlich erwiesen. Windows Server 12 unterstützt RDMA.

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Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2016 aktualisiert

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