Nutzen Sie die hybride Cloud, um ihre Provisionierungs-Prozesse zu verbessern

Provisionierung ist ein komplexes Thema, das über die reine Konfiguration hinausgeht. Wir zeigen, wie Sie dies mit der hybriden Cloud verbessern können.

Storage ist durch das Spannungsverhältnis zwischen stetig steigenden Anforderungen und leistungsfähigerer Technologie definiert. Theoretisch sollte sich beides ausgleichen, aber in der echten Welt funktioniert das nicht. Um die Leistungsfähigkeit von neuem Storage wirklich zu nutzen, ist mehr denn je die richtige Provisionierung gefragt.

Wenn die Hersteller Angaben zur Provisionierung machen, beziehen sie sich meistens nur auf die Konfiguration eines Arrays. In Wirklichkeit ist Provisionierung eine sehr viel komplexere und anspruchsvollere Aufgabe. Sie umfasst die ganze Spanne von der Identifikation einer Storage-Ressource bis zur Zuweisung dieser Ressourcen für bestimmte Anwendungen.

Solche Prozesse können Monate dauern und die reine Konfiguration ist nur ein kleiner Teil davon. Die Anforderungen der Anwendungen wachsen während des Provisionierungsprozesses der Infrastruktur an.

Wenn sich die Provisionierung verzögert, kann dies nicht nur neue Initiativen verlangsamen, sondern die gesamte Infrastruktur ausbremsen. Die Wettbewerbsfähigkeit wird durch die Schnelligkeit des Datenzugriffes definiert. Verzögerungen können viel Geld kosten.

In der Vergangenheit konnte man dieser Herausforderung an die Provisionierung durch die Zuweisung neuer Storage-Ressourcen Herr werden. Dies wird vielerorts immer noch als Best Practice angesehen, ist aber in Wirklichkeit überholt. Denn zusätzliche Infrastruktur verursacht überflüssige Zusatzkosten und die sollten bei angespannten Budgets vermieden werden.

Methoden zur besseren Provisionierung

Eine Methode, um Provisionierung zu verbessern, besteht darin, Public Cloud Services zu nutzen. Diese können den Zugang zu neuen Kapazitäten, Leistungen und Sicherheit verbessern. Aber die Geschäftsanforderungen machen die meisten Unternehmen vorsichtig und sie behalten den größten Teil ihrer Storage lieber im eigenen Rechenzentrum. Die Kunst liegt darin, die Agilität der Cloud für Provisionierung zu nutzen, gleichzeitig aber die Fähigkeit des eigenen Rechenzentrums aufrechtzuerhalten, die von vielen Workloads verlangt wird. Dafür gibt es eine Reihe von Optionen:

1. Fortschrittliche Storage-Analyse   

Das Management der Storage Arrays entwickelt sich weiter. Es gibt mittlerweile von vielen Herstellern Tools, die die Entwicklung der Storage-Kapazitäten über Monate vorausplanen können. Auch ist es für Storage-Architekten mit diesen Werkzeugen oft möglich, Was-wäre-wenn-Szenarien durchzuspielen. Damit kann man die Auswirkungen von neuen Workloads auf Kapazität und Leistung bestehender Infrastrukturen überprüfen. Dies hilft bei der Planung.

Allerdings helfen die Tools nicht direkt bei der Provisionierung, sondern maskieren das Problem eher. Die Storage-Administratoren werden auf potentielle Probleme früher aufmerksam und können den Provisionierungsprozess eher anstoßen.

2. Zahlen nach Nutzung im eigenen Rechenzentrum

Ähnlich wie es bei Anbietern in der Public Cloud üblich ist, bieten einige Hersteller mittlerweile auch flexible Abrechnungsmodelle für die Storage-Nutzung im eigenen Rechenzentrum an. Zusatzkapazitäten werden nach Zahlung freigeschaltet.

Verschiedene Start-ups konzentrieren sich zudem darauf, On-Site-Cloud-Infrastrukturen zu bauen mit einem Zahlen nach Nutzungsmodell. Die Storage gehört dem Hersteller und wird von diesem verwaltet, aber die Infrastruktur ist im Rechenzentrum des Kunden. Es gibt hier große Unterschiede unter den verschiedenen Angeboten, was Fähigkeiten, Serviceleistungen, das projektierte Datenwachstum und die Pflichten des Kunden anbelangt. Dennoch kann diese Art von On-Premise Storage die Kostenlast der Provisionierung reduzieren und möglicherweise das Ausrollen von Kapazitäten beschleunigen.

3. Hybride Cloud

Für die hybride Cloud gibt es eine Fülle neuer Angebote. Einige verlassen sich in erster Linie auf die Public Cloud und platzieren Hochleistungs-Caching-Geräte im Rechenzentrum. Weil sich der Großteil der neuen Kapazität in der Public Cloud befindet, kann man mit dem Cache die Geschwindigkeit von On-Premise mit der Flexibilität der Public Cloud beim Ausrollen neuer Kapazitäten kombinieren.

Andere hybride Clouds erlauben es, Storage-Kapazitäten nach Belieben in der Cloud oder im Rechenzentrum vorzuhalten und zwischen beiden hin und her zu bewegen. So können Administratoren neue Kapazitäten schnell auf der Seite der Public Cloud bereitstellen und die Daten können je nach Bedarf auf die eine oder andere Seite bewegt werden. Ein solches hybrides Storage-Konzept reduziert die Provisionierungszeiten deutlich und verbessert die Agilität.

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Artikel wurde zuletzt im März 2017 aktualisiert

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