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Scale-Out ermöglicht das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge (IoT) stellt hohe Anforderungen an Storage. Scale-Out-Architekturen können in Verbindung mit NVMe eine solide Basis für IoT bilden.

Das Internet der Dinge (IoT) ist überall. Unternehmen aller Größen und Branchen reden über sein Potenzial, die Größe des Markts, Sicherheitslücken, die Folgen für die Politik und Wirtschaft. Der Hype um das IoT ist auf einem Höhepunkt angekommen. Um diesem Interesse nachzukommen, entwickeln Softwareanbieter Produkte für die Zukunft, mit denen Unternehmen sich schnell und effizient durch Zettabytes an Daten arbeiten und sie in Echtzeit analysieren können.

Es besteht kein Zweifel, dass all das wichtig ist. Dennoch ist es von ebensolcher Bedeutung, sich auf den Aspekt des IoT zu konzentrieren, der vielleicht weniger sexy, aber definitiv grundlegend ist – die Infrastruktur. Das gilt insbesondere für den Speicher.

Wir wissen, wie die Software funktioniert. Aber kennen wir auch das Rückgrat, das das IoT überhaupt erst möglich macht? Hier sind die drei Entwicklungen in der Speichertechnologie, die Sie im Auge behalten sollten, sowie ihre Auswirkung auf die Verbreitung des IoT.

NVMe

Obwohl es Flash-Speicher schon einige Jahre gibt, bekommen sie erst jetzt den Schnittstellenstandard, den sie verdienen. Non-Volatile Memory Express (NVMe) wurde entwickelt, um SCSI und SATA als wichtigste Speicherschnittstellen abzulösen.

Im Gegensatz zu anderen Protokollen wurde NVMe speziell für Flash-Speicher entwickelt. Die Übertragung zwischen Speichern findet mit Latenzen im Mikrosekundenbereich statt, das ist schneller, als jedes Speicherangebot in der öffentlichen Cloud.

Diese Geschwindigkeit wird erhebliche Auswirkungen auf Big Data im IoT haben, da die Analyse von wichtigen Daten durch neue Hardwareeigenschaften schneller als jemals zuvor erfolgen kann.

Moderne Analyseprogramme und -plattformen können nun ihr volles Potenzial ausschöpfen, wodurch die Zugriffsgeschwindigkeit sowohl auf kalte als auch auf heiße Datenspeicher erheblich beschleunigt wird.

Durch die Geschwindigkeit, in der Unternehmen die Daten ihrer Kunden auswerten können, und das intelligente und schnelle Routen von Daten entstehen eine bessere Kundenerfahrung und ein besseres Gesamtergebnis.

Mehrschichtige Flash-Speicher

Hybrid-Flash-Speicher mit Festplatten sind nicht mehr die einzige Möglichkeit, Flash in einem Rechenzentrum einzusetzen, wenn man an ein Budget gebunden ist.

Mit der mehrschichtigen Flash-Speichertechnologie können wir heute Kapazität und Leistung voneinander trennen. Dadurch können Unternehmen Flash-Speicher sowohl für geschäftskritische Datenbanken als auch für allgemeine Daten verwenden, und dass ohne die Wartungskosten für Festplatten und die (höheren) Latenzen der öffentlichen Cloud.

Die schnelle Flash-Ebene bietet mehr Leistung und die dichte Flash-Ebene reduziert den Ressourcenbedarf. Mit dieser Technologie entsteht also eine flexible Architektur, die sich im Handumdrehen skalieren und an die Realität eines Rechenzentrums anpassen lässt. Damit wird sie für erhebliche Kosteneinsparungen in der IT sorgen.

Scale-Out-Technologie

Bis 2020 werden voraussichtlich sieben Milliarden neue Geräte mit dem Internet verbunden. Das bedeutet, dass die Speicherarrays für die IoT-Anwendungen im gleichen Tempo wachsen müssen.

Die gute Nachricht ist aber, dass die Skalierbarkeit mit Flash-Technologie erhebliche Fortschritte macht, so dass bald alle Rechenzentren mit den neuen Anforderungen Schritt halten können.

Rajesh Nair, Tegile

„Flash-Speicher unterstützen die Verwandlung von Rechenzentren weg vom CapEx- und hin zum OpEx-Modell.“

Rajesh Nair, Tegile

 

Bis vor kurzem waren die meisten Flash-Rechenzentren mit Scale-Up-Technologie ausgestattet. Damit können Speicher mit beliebig vielen Laufwerken erweitert werden. Doch diese Skalierung trifft an ihre Grenzen, sobald die Speichercontroller nicht mehr Schritt halten konnten. Die einzige Lösung ist es, kontinuierlich weiter zu investieren und neue Arrays zu kaufen.

Mit der Scale-Out-Technologie ist es nun möglich, Kapazitäten nach Bedarf zu erweitern, ohne einen Kompromiss zwischen Leistung und Kapazität eingehen zu müssen. In den letzten zehn Jahren hatte die öffentliche Cloud genau aus diesem Grund so viel an Bedeutung gewonnen – doch jetzt ist die Private Cloud der Reihe.

Fortschritte in der Speicherung sind grundlegend für das Wachstum des IoT. Am Ende ist die Parser-Software für alle unseren strukturierten und unstrukturierten Daten nur so gut wie die darunter liegende Hardware.

Flash-Speicher unterstützen die Verwandlung von Rechenzentren weg vom CapEx- und hin zum OpEx-Modell. Und das ist grundlegend für das Wachstum des IoT.

Über den Autor:
Rajesh Nair ist CTO von Tegile, eine Marke von Western Digital.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2017 aktualisiert

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