EMC VMAX verändert sich von einer Storage- zur Data-Service-Plattform

Die neue VMAX gibt es in 3 Varianten. Ein Einstiegsgerät soll von mehr als 100 zu speichernden virtuellen Maschinen auf über 10.000 erweiterbar sein.

EMC hat auf einem europäischen „Mega Launch“ eine neue Version des Flaggschiff-Produkts VMAX vorgestellt. Getreu der EMC-Vision, die IT von primär hardware-orientierten Lösungen hin zu Cloud- und Service-Angeboten zu transformieren, ist die VMAX „redefiniert“ worden: „Durch eine Reihe neuer Funktionen wurde EMC VMAX von einer Enterprise-Storage-Plattform zu einer Lösung für Enterprise Data Services weiterentwickelt.“

Ermöglicht wurde die neue Architektur auf der technischen Seite durch eine Kombination von Hypervisor und Betriebssystem: „Hypermax OS“ fasst beide zusammen und arbeitet darüber hinaus mit der „Dynamic Virtual Matrix Architecture“. Auf diese Weise soll man laut EMC Services wie Cloud-Zugriff, Datenmobilität und -sicherung direkt auf dem Storage-Array zur Verfügung haben. Das liefere unterbrechungsfreie und Echtzeit-Datenservices. In welchem Bereich sich die Geschwindigkeitsvorteile bewegen, teilt EMC allerdings nicht mit.

Kunden könnten über die Matrix Rechenleistung dynamisch zuweisen. Neben weniger Platzverbrauch im Data Center ergebe sich als weiterer Vorteil der neuen VMAX auch eine Einsparung im Energieverbrauch. Die Leistung der neuen VMAX soll dreimal so hoch sein wie bei der vorherigen Gerätegenerationen. Das beschleunige Datei-Workloads, Datenanalysen sowie besonders Oracle-, SQL- und SAP-Transaktionen.

TwinStrata soll mehr Cloud-Fähigkeiten bringen

Die bekannt gegebene Akquisition von TwinStrata soll dazu dienen, eine Integration zwischen den VMAX-Speichergeräten und Public-Cloud-Angeboten herzustellen. Details über die Fortschritte beim Integrationsprozess will EMC „zu einem späteren Zeitpunkt“ veröffentlichen.

EMC spricht bei VMAX von Hybridsystemen, die neben dem Einsatz von Festplatten auch „flash-optimiert“ seien. Es werden jetzt drei Ausgaben angeboten: die VMAX 100K, 200K und 400K, mit maximal bis zu 384 Prozessorkernen.

Es gibt eine Einstiegslösung, mit der zum Beispiel mehrere hundert virtuelle Maschinen (VM) gefahren werden könnten. Wem das nicht mehr reicht, der könne „nach und nach“ auf mehrere zehntausend virtuelle Maschinen skalieren.

Neue Backup-Lösung „ProtectPoint“

Auf der Seite der Datensicherung verspricht die neue Lösung „ProtectPoint“ direkte Sicherungen vom Primär- auf das Backup-Storage. Die Backup-Geschwindigkeit soll um das Zehnfache erhöht sein. Durch einen sofortigen Datenzugriff könne die VMAX nun Backups direkt auf einem Data-Domain-System für Data Deduplication anlegen. Eine Datenablage auf traditionellen Backup-Geräten sei deshalb nicht mehr nötig. Das bringt laut EMC eine Reduzierung der Gesamtbetriebskosten um 65 Prozent.

Die neuen VMAX-Systeme und Hypermax OS sollen „voraussichtlich im dritten Quartal 2014“ zur Verfügung stehen.

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