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EMC bringt umfassende Copy-Data-Management-Lösung auf den Markt

Mit Enterprise Copy Data Management erweitert EMC sein Datenmanagement-Portfolio und ermöglicht Monitoring, Discovery und Analytics.

Die Software Enterprise Copy Data Management (eCDM) soll Anwendern helfen, einen schnellen Überblick über alle unternehmensweiten Datenkopien zu erhalten, Datensicherungspläne anzulegen und Analysen durchzuführen. Dadurch soll ein übermäßiges Datenwachstum durch unkontrolliertes kopieren innerhalb einer Firma verhindert und letztlich Storage-Kosten reduziert werden. Unterstützte Systeme sind derzeit VMAX, XtremIO und Data Dimension.

Die Lösung besteht aus drei Komponenten:

  • Integrated Copy Data Management (iCDM) – Einstiegs-CDM, das effizientes Kopieren und Copy-Management erlaubt.
  • Enterprise Copy Data Management (eCDM) – CDM der Enterprise-Klasse, das globale Verwaltung und Monitoring von Kopien über Primär- und Sekundärspeicher (Protection Storage) erlaubt.
  • Enterprise Copy Data Analytics (eCDA) – Analysen der Enterprise-Klasse, die nützlichen Überblick über die Unternehmensdaten geben und zeitnahe Entscheidungen ermöglichen soll.

Die Software ist Block-basiert und arbeitet mit LUNs, weitere Optionen sollen allerdings in Kürze folgen. Kopien werden erkannt über Primär- und Protection-Storage hinweg, ohne Unterbrechungen. Das heißt, Administratoren können während des Prozesses weiterhin Kopien über ihre nativen Interfaces anlegen, beispielsweise mit iCDM or Oracle RMAN. Die Visualisierung von Kopien und ihren Beziehungen zueinander soll das Verwalten, Löschen und Sichern dieser Daten erleichtern. IT-Verantwortliche können dadurch Kopien effizient nutzen und genau die Anzahl vorhalten und absichern, die das Unternehmen benötigt. Eine Golden Copy wie bei vielen anderen Copy-Management-Lösungen ist nicht erforderlich.

Die Software gewährleistet darüber hinaus automatisierte Service Level Objectives (SLOs). Anwender können dafür Service-Plans definieren um SLO-Compliance zu überwachen und zu verwalten. So können Administratoren zum Beispiel für jede Abteilung separate Pläne anlegen, die den entsprechenden Service-Level-Anforderungen entsprechen. Die Kombination von automatisierten SLOs und Self-Service-Copy-Creation soll traditionelle Protection-Infrastruktur, wie Backup-Server, unnötig machen. eCDM erlaubt Multi-Tenancy und verfügt über ein API-zentrisches Design, was die Integration mit bestehenden Automation-Tools oder Managementportalen erleichtern soll.

Die Analytics-Komponente eCDA ist ein Analytics-as-a-Service-Angebot, dass datenbezogene Entscheidungen gewährleisten soll. Die Cloud-basierte Engine nimmt alle Unternehmensdaten auf und gibt entsprechenden Überblick, damit Anwender ihre Infrastruktur optimieren können.

EMC nimmt sich mit dieser Lösung nun auch den Copy-Management-Markt vor, der bislang nur Firmen wie Actifio und Catalogix vorbehalten war. Offensichtlich erkennen nun auch die etablierten Storage-Anbieter das Potenzial, welches hinter dem Problem steckt, das oft unzählige Kopien in einem Unternehmen existieren und welche die IT meist nicht kennt. Nach dieser Ankündigung ist die Lösung selbst zunächst erst einmal nicht das Interessanteste, sondern wie anderen Storage-Hersteller und der Markt darauf reagieren werden. Erhältlich ist eCDM ab dem dritten Quartal 20016, ebenso eCDA.

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