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HPE stärkt mit dem Kauf von Nimble Storage sein All-Flash-Angebot

Hewlett Packard Enterprise (HPE) übernimmt Nimble Storage und bezahlt für den All-Flash-Spezialisten mehr als eine Milliarde Dollar.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) zahlt den Aktionären von Nimble Storage 12,50 Dollar je Aktie für eine Gesamtsumme von etwa einer Milliarde Dollar. Vor dem Kaufangebot lag der Aktienkurs bei weniger als neun Dollar. Weitere 200 Millionen Dollar fließen in Kapitalkosten.

Gleichzeitig mit Bekanntgabe der Übernahme meldete Nimble wohl zum letzten Mal seine Quartalszahlen. Im abgelaufenen Quartal hat Nimble einen Umsatz von 117,0 Millionen Dollar erzielt, 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettoverlust betrug 36,4 Millionen Dollar (Vorjahr 32,4 Millionen Dollar). Weltweit 10.200 Kunden haben sich für Nimble entschieden, das 1.300 Angestellte beschäftigt.

Laut HPE sind die für den Einstiegs- und Midrange-Markt ausgelegten Produkte von Nimble komplementär zu den hauseigenen Midrange und High-End 3PAR- und Low-End MSA-Angeboten. Zudem will HPE die Nimble InfoSight Predictive Analytics Plattform allen eigenen Storage-Angeboten beilegen. Die Nimble InfoSight Predictive Analytics Plattform kann Infrastrukturprobleme erkennen und beseitigen.

Die Übernahme soll bis zum April abgeschlossen werden, abhängig von den üblichen Bedingungen. Nach Abschluss der Übernahme wird die Nimble-Aktie von der New Yorker Börse genommen.

In technischer Hinsicht erreichen die Nimble-Arrays ähnliche Leistungsmerkmale wie die von 3PAR, sind aber erheblich besser bei der Datenreduktion. 

Nach der Übernahme von Simplivity im Januar ist die dies bereits die zweite große Übernahme von HPE im Storage-Umfeld in diesem Jahr. Bis vor kurzem arbeitete Nimble noch gemeinsam mit Lenovo am Konzept einer hyperkonvergenten Lösung. Der Kauf durch HPE wirft Lenovo nun zurück.

Außerdem hat HPE erst vor wenigen Tagen mehr als 20 Millionen Dollar in Hedvig investiert, ein auf Software-definierte Storage fokussiertes Start-up.

EMC stellt DSSD D5 ein

Dass nicht jeder Firmenkauf erfolgreich verläuft, dafür gibt es gerade bei Dell EMC ein warnendes Beispiel. Wie unsere Schwesterzeitschrift LeMagIT in Erfahrung brachte, hat der Hersteller die DSSD D5 Arrays aus dem Programm genommen. Es ist erst ein Jahr her, seit Dell EMC mit dem Vertrieb der DSSD Produkte begann. Die von Sun-Gründer Andreas von Bechtolsheim konzipierte DSSD D5 sprengte alle Leistungsgrenzen. Dell EMC will aber dennoch lieber andere All-Flash-Arrays fokussieren.

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