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Das sollten Sie bei Backup und Recovery beachten

Backup und Recovery sind unabdingbar für Disaster Recovery und Business Continuity. Sie sollten diese Themen gezielt und mit einer ausgefeilten Strategie angehen.

Backup und Recovery sind Schlüsselkomponenten für Disaster Recovery und Business Continuity. In beiden Bereichen gab es in den letzten Jahren starke Fortschritte.

Das heißt aber auch, dass überlebensfähige Unternehmen auf Backup und Recovery nicht verzichten können. Mit Cloud-basierter Disaster Recovery und Business Continuity wird Backup und Recovery nicht nur günstiger, sondern auch effizienter und zuverlässiger.

Dennoch gibt es noch einige Probleme, die Sie berücksichtigen müssen, wenn Sie sich auf den Weg in eine fortschrittliche Umgebung machen. Im Einzelnen:

Hersteller mit unterschiedlichen Methoden

Viele Hersteller setzen auf verschiedene Herangehensweisen bei Backup und Recovery. Auch im Laufe der Jahre ändern sich Methoden und wenn Sie dann zu einem anderen Anbieter wechseln, sollten Sie darauf achten, dass die Kompatibilität zur bestehenden Infrastruktur gewährleistet ist.

Cloud gegen eigenes Rechenzentrum

Eine Bewegung in die Cloud mag attraktiv erscheinen, aber wie gehen Sie mit physischen Servern um, die noch nicht virtualisiert worden sind. Beziehen Sie diese in Ihre Backup-Strategie ein.

Testen Sie die Wiederherstellung

Wenn Sie eine neue Umgebung implementieren, beschränken Sie sich nicht auf Test des Backups. Ausgiebige Tests der Recovery sind sehr viel wichtiger. Dokumentieren Sie die Tests und legen Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse an.

Häufige Backups

Sie werden bereits eine Zeitregel für Backups eingerichtet haben, aber achten Sie darauf, dass die Backups auch in regelmäßigen Intervallen durchgeführt werden und es zu keinen Lücken und Auslassungen kommt.

Wenn Sie fortschrittliche Techniken wie Mirroring oder Replikation verwenden, stellen Sie sicher, dass dabei wirklich alle Daten gesichert werden.

Backup von Papierdokumenten

Wir haben uns mittlerweile so sehr an elektronische Dokumente gewöhnt, dass leicht vergessen wird, dass auch noch einiges Wichtige nur in Papierform vorhanden ist. Stellen sie sicher, dass diese eingescannt und ins Backup einbezogen werden. Die Originale sollten an einem brandsicheren Ort, möglichst außerhalb des Firmengeländes, aufbewahrt werden.

Neue Backup-Technologien

Bei Backup kommt es häufig auf Geschwindigkeit an. Wenn aber Technologien wie Mirroring oder Replikation zum Einsatz kommen, ändert sich die Situation, weil nicht alle Daten die dadurch entstehenden Geschwindigkeitsvorteile benötigen. Ihre Bedürfnisse können sich im Laufe der Zeit ändern, stellen Sie also Ihre Methoden entsprechend um.

Eine Business Impact Analysis (BIA) kann hilfreich bei der Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs sein. Virtualisierte Daten und Systeme sollten im Ernstfall möglichst sofort wiederhergestellt werden. Sprechen Sie mit dem Anbieter Ihrer Recovery Services darüber, in welchem Zeitrahmen eine Wiederherstellung möglich ist.

Was muss in Backup und Recovery einbezogen werden?

Auf den ersten Blick mag es offensichtlich scheinen, von welchen Daten ein Backup angefertigt werden muss. Aber der Bedarf an wichtigen Daten kann sich ändern, wenn Ihr Unternehmen wächst. In ähnlicher Weise sollten Sie sich darum kümmern, dass bei der Wiederherstellung missionskritische Daten und Server Priorität genießen.

Recovery Time Objective und Recovery Point Objective 

Recovery Time Objective (RTO)und Recovery Point Objective (RPO) sollten in einer BIA festgelegt werden. Beides kann sich im Lauf der Zeit ändern. Wenn Ihr Unternehmen einen dramatischen Wandel erlebt, etwa durch einen Firmenkauf, sollten Sie auch die BIA sowie RTO und RPO neu bewerten.

Sicherheit

Der wohl wichtigste Punkt betrifft die Sicherheit. Sorgen Sie dafür, dass ihre Daten während Backup und Recovery stets gesichert sind. Verschlüsselung ist anzuraten.         

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Artikel wurde zuletzt im März 2018 aktualisiert

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