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Das sollten Sie bei der Anschaffung von NVMe-SSDs beachten

Solid-State Disks (SSDs) mit der Technologie Non-Volatile Memory Express (NVMe) eröffnen neue Leistungsdimensionen. Bei der Anschaffung sollten Sie allerdings einige Punkte beachten.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Herstellern von NVMe-Laufwerken und die Auswahl fällt schwer. Aber Sie können sich an einer Reihe von Merkmalen orientieren: Dazu zählen der Ruf des Anbieters, die Architektur des Laufwerkes sowie die Funktionen der mitgelieferten Software.

Werfen wir einen Blick auf die Reputation. Intel, Samsung und Western Digital sind für qualitativ hochwertige Hardware bekannt, ebenso wie einige andere Anbieter. Aber es gibt auch weitere weniger bekannte Hersteller, die besonders preisgünstige Geräte im Portfolio haben.

Aber möglicherweise haben diese preiswerten Laufwerke einen Nachteil. Wenn Sie noch nie von einem Niedrigpreisanbieter gehört haben, dann liegt das vielleicht daran, dass diese Komponenten verwenden, die bei der Qualitätskontrolle eines anderen Herstellers durchgefallen sind.

Sie sollten auch überprüfen, ob NVMe-Laufwerke für den Consumer- oder den Enterprise-Markt ausgelegt sind. Die Enterprise-Geräte sind in der Regel teurer, aber dafür zuverlässiger und schneller.

Temperaturkontrolle, NAND-Typus und Software

Ein Blick auf die Temperatur ist stets anzuraten. Wenn NVMe-Laufwerke mit hoher Geschwindigkeit arbeiten, entsteht Hitze. Wenn dieses Problem nicht in den Griff gebracht werden kann, kann eine NVMe-SSD überhitzen und vorzeitig den Geist aufgeben.

Einige Hersteller haben daher Temperaturkontrollen in ihren Laufwerken eingebaut. Andere fahren die IOPS herunter, wenn die Hitze zu groß wird. Egal welche Methode verwendet wird, ein Schutz gegen Überhitzung sollte in Ihrer neuen NVMe vorhanden sein.

Ebenso Beachtung verdient der Typus der NAND-Zellen. Einige Hersteller setzen Triple-Level-Cell (TLC) NAND für ihre NVMe-SSDs ein. Obwohl für TLC ein niedriger Preis pro Gigabyte gilt, punkten Multi-Level-Cell (MLC) NANDs mit größerer Zuverlässigkeit und höherer Geschwindigkeit.

Und schließlich legen viele Hersteller ihren Laufwerken proprietäre Software bei. Diese ermöglicht Einblicke in Wear Leveling, Überprovisionierung, sichere Löschvorgänge und die geschätzte Lebensdauer der SSDs. Per Software können auch Firmware-Upgrades übertragen werden. Prüfen Sie, ob der Hersteller solche Software bereitstellt und welchen Funktionsumfang diese hat.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2017 aktualisiert

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