sumetho - Fotolia

Die besten SDS-Architektur-Optionen

SDS-Architekturen lassen sich auf verschiedene Weise implementieren, um die Software-Funktionalitäten an alle Hardware-Ressourcen zu verteilen.

Es gibt verschiedene Optionen, eine Architektur für Software-defined Storage aufzusetzen. Drei davon sollte der Administrator auf jeden Fall kennen.

Die erste Option für eine SDS-Architektur sind Produkte, die mit einem Hypervisor-Stack integriert oder darauf abgestimmt und Teil eines Hypervisor-Stacks sind. VMware bietet Virtual SAN an, welches ein Software-Layer ist, den der Hersteller selbst als SDS bezeichnet. Dieser Software-Layer ist Teil des gesamten Software-Stacks. Hyper-V offeriert Clustered Storage Spaces, was von Microsoft konzipiert und direkt in seinen Hyper-V-Stack integriert wurde.

Eine zweite Möglichkeit, eine SDS-Architektur aufzusetzen, umfasst Hypervisor-agnostische Produkte von Drittanbietern, die sich mit VMware, Hyper-V, KVM oder Citrix nutzen lassen. Hierbei handelt es sich um Softwareprodukte, wie beispielsweise von Maxta, Starwind Software und StoreMagic. Oft stellen diese Produkte nicht nur die gleichen, sondern auch durchaus bessere Funktionalitäten bereit als führende SDS-Anbieter. Und obwohl sie die gleichen Funktionen bieten, so sind sie nicht an einen bestimmten Hypervisor gebunden. Das Storage Repository, das hierbei eingerichtet wird, kann oft von verschiedenen Hypervisoren genutzt werden.

Die dritte Option ist virtueller Storage. Diese Möglichkeit existiert bereits länger als die beiden anderen Varianten. Diese Option umfasst Produkte wie IBM Spectrum Virtualize (vorher der SAN Volume Controller, SVC) oder DataCore SANsymphony. Diese Lösungen virtualisieren alle Kapazitäten der SAN-Hardware. Durch den aufgesetzten Software-Layer lassen sich die Funktionalitäten dann besser und effizienter zuteilen. Benötigt eine Applikations-Workload Storage mit besonderen Data-Protection-Vorgaben, so kann der Administrator die Settings am Management-Interface auswählen und diese werden dann dem Storage zugeteilt.

Die Option der Storage-Virtualisierung ist wahrscheinlich der beste Weg, SDS-Architekturen umzusetzen, da auch traditioneller beziehungsweise bereits bestehende Storage-Ressourcen eingebunden werden können. Es bedarf hier keiner DAS-Konfiguration wie bei anderen Optionen: Es wird ein allumfassender Storage-Pool aufgebaut und dann nach Bedarf verteilt.

Diese SDS-Typen unterscheiden sich in ihrer Modalität und die bedienen verschiedene Anforderungen. Ein IT-Verantwortlicher, der nur VMware nutzt und einen Hersteller als Ansprechpartner bevorzugt, profitiert natürlich am meisten vom VMware-spezifischen Virtual SAN. Anwender, die verschiedene Hypervisoren mit einer Infrastruktur bedienen wollen, sind mit der Option des virtualisierten Storage oder Hypervisor-agnostischen Lösungen von Drittanbietern besser am besten beraten.

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+ und Facebook!

Artikel wurde zuletzt im November 2015 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Data-Center-Storage

Diskussion starten

Schicken Sie mir eine Nachricht bei Kommentaren anderer Mitglieder.

Mit dem Absenden dieser Daten erklären Sie sich bereit, E-Mails von TechTarget und seinen Partnern zu erhalten. Wenn Ihr Wohnsitz außerhalb der Vereinigten Staaten ist, geben Sie uns hiermit Ihre Erlaubnis, Ihre persönlichen Daten zu übertragen und in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Datenschutz

Bitte erstellen Sie einen Usernamen, um einen Kommentar abzugeben.

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchSecurity.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close